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Auto Überrollbügel
Überrollbügel werden in getunten Fahrzeugen, aber auch in Cabrios eingebaut, um
die Sicherheit der Fahrzeuginsassen zu erhöhen bzw. überhaupt zu gewähren.
Eine Konstruktion aus Metallrohrgittern schafft einen speziellen künstlichen Raum,
in dem Fahrer und Mitfahrer im Falle eines Überschlagens des Autos geschützt werden
sollen. Der Überrollbügel soll verhindern, dass das Dach zum Beispiel beim Renn-
oder Rallyefahrzeugen zu sehr nach innen gedrückt wird bzw. dass beim offenen Cabrio
überhaupt ein Überlebensraum entsteht - auch ohne Dach.
Allerdings sieht man bei den wenigsten Cabrios den Überrollbügel, moderne Fahrzeuge
verfügen aber über den aktiven Überrollbügel, der im Ernstfall blitzartig hervorschnellt
und sich aufbaut. Dadurch kann das Fahren im offenen Wagen mit dem Wind in den Haaren
voll genossen werden - völlig ohne Angst im Nacken.
Der Überrollbügel ist auf der Ebene der Längsachse normalerweise an der B-Säule
angebracht. Gelegentlich werden Abstrebungen nach hinten mit angebracht. So bleibt
beim Überschlagen zumindest ein gewisser Raum zum Ausweichen.
Auch Traktoren in Land- und Forstwirtschaft vertrauen bei unwegsamem Gelände auf
Überrollbügel. Normale Pkw verfügen in der Normalausstattung nicht über solche Bügel,
sondern über eine Verstärkung im Bereich der B-Säule, welche die Karosserie selbst
tragend machen soll.
Für den Motorsport sind Überrollbügel nicht ausreichend. Hier werden direkt Überrollkäfige
oder Sicherheitszellen eingesetzt, um die Sicherheit von Fahrer und eventuellem
Beifahrer zu sichern. Schließlich kann es gerade hier zu spektakulären Überschlägen
kommen.
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