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Autowebsite » Verkehrsrecht » Fahren ohne Führerschein

Fahren ohne Führerschein




Es ist schon ein tolles Gefühl - ein Fahrzeug lenken zu können, es flüssig durch dichten Verkehr zu manövrieren oder auch auf glatter Fahrbahn nicht gleich die Kontrolle zu verlieren.

Ein Kraftfahrzeug zu beherrschen ist nicht damit zu vergleichen, es auch wirklich sicher zu führen. Die theoretische Ausbildung, die nun einmal erforderlich ist, um die dabei erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen zu können, ist nicht nur ein bedeutsamer Teil beim Führen eines Kfz, sondern macht den größten Teil der Befähigung aus. Die verinnerlichten Verkehrsvorschriften müssen so in Fleisch und Blut übergegangen sein, dass sie regelrecht automatisch eingehalten bzw. ausgeführt werden. Im fließenden Straßenverkehr ist kaum Zeit für lange Überlegungen, ob denn nun z. B. der Gegenverkehr Vorfahrt hat oder wie man sich verhalten soll, wenn ein Krankenwagen mit beiden eingeschalteten Signalen kommt.

Da jeder, der ein Kraftfahrzeug führt, nicht nur für die eigene, sondern auch für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer Verantwortung trägt, ist das Ablegen einer Fahrprüfung selbstverständliche Pflicht.
Jeder Verkehrsteilnehmer hat das Recht, darauf vertrauen zu können, dass alle anderen ebenfalls in der Lage sind, das von ihnen gelenkte Fahrzeug so zu führen, das niemand gefährdet wird. Um dies belegen zu können, wird ein Führerschein erworben.

Abgesehen davon, dass das Fahren ohne Führerschein gesetzwidrig ist, begeht jeder, der sich über diese Vorschrift hinweg setzt, einen Vertrauensbruch und dies unabhängig davon, ob er noch nie einen Führerschein besaß oder diesen durch fehlerhaftes Verhalten verloren hat.

Grundsätzlich liegt ein Fahren ohne Führerschein vor, wenn man nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, ein Fahrverbot angeordnet wurde, der Führerschein entzogen wurde, oder der vorgeschriebene Führerschein nach der Strafprozessordnung in Verwahrung genommen wurde.

Für das Fahren ohne Führerschein werden in Deutschland empfindliche Strafen verhängt. Je nachdem ob das Fahren ohne Fahrerlaubnis fahrlässig oder vorsätzlich vollzogen wurde, ist mit Geldstrafen und Freiheitsstrafen von bis zu 6 Monaten zu rechnen.

Wer seine Fähigkeit, ein Kraftfahrzeug führen zu können, nicht nachweisen kann, stellt nun einmal ein Risiko für andere dar.




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Leser-Kommentare (5)

Briene (09.02.2011 15:27:14)

Mein Freund ist momentan inhaftiert.
Nun kommt noch eine Gerichtsverhandlung wegen Fahren ohne Füherschein hinzu (Hat mir gesagt, dass er einen FS hätte als ich ihn darauf angesprochen habe). Er hat mir gesagt, dass er schonmal wegen Fahren ohne FS angehalten wurde und sich das dann Alles geklärt hat.

Was kann da jetzt passieren?
Kann man davon ausgehen, dass die Haftstrafe verlängert wird? (Er sitzt momentan wg einem Diebstahldelikt).

Wäre froh über eine schnelle Antwort.



Sergej (12.01.2011 18:28:38)

Wurde vier mal ohne Führerschein angehalten. Habe acht Monate Sperre bekommen und mache jetzt die mpu. Hoffe das Alles klappt.



Andreas (17.06.2010 17:47:30)

Hallo Stefan,

was kann mir passieren wenn ich einen Führerschein habe und ein Fahrzeug fahre das ich eig. mit dem Fahrzeug fahren darf.

Führerschein Klasse B. Roller max. 50 km/h möcht aber einen Fahren der 80 km/h fähr.



Mpx (08.06.2009 20:54:51)

Hallo Stefan , erstmal Danke für den ausführlichen Beitrag. ich stecke zur zeit in einer ähnlichen situation, ich wurde vor paar Jahren(2000 rum) 2 mal ohne Führerschein erwischt ( ohne alkohol, drogen, gefährdung oder sonnstiges ) droht mir nun ein MPU oder kann ich ganz normal mein Führerschein (Neuantrag ) machen ?



Staatsanwalt Steffan (26.04.2009 12:29:09)

Fahren ohne Fahrerlaubnis wird mit Geldstrafe oder mit Freiheitsstrafe von maximal 1 Jahr (pro Fahrt wohlgemerkt) bestraft.
In der Regel kommt noch eine Sperre für die Fahrerlaubnis hinzu. Diese reicht von 6 Monaten bis zu 5 Jahren. Außerdem kann das benutzte und eigene Fahrzeug bei sogenannten Wiederholungstätern zugunsten der Staatskasse eingezogen werden.
In der Regel gilt: Einmal erwischen lassen ohne Vorkommnisse (Gefährdung, Alkohol, Verstösse gegen die STVO, Unfall) ergibt:
Pauschalisierte Geldstrafe in Höhe von 20 Tagessätzen und 6 Monate Sperrzeit (Erlass per Strafbefehl).
Beim zweiten Mal: Geldstrafe von bis zu 90 Tagessätzen und 2 Jahre Sperrzeit (per Hauptverhandlung).
Dies gilt jedoch nur für eine Fahrt. Sollten in dem Verfahren mehere Fahrten beobachtet worden sein (Verkehrskontrolle, anonyme Überwachung durch das Ordnungsamt, Anzeige durch die Nachbarn etc.) werden die einzelnen Taten aufgerechtet und eine Gesamtstrafe gebildet.

Beim 3.Mal (ohne Vokommnisse - also nur das reine Fahren): Wird eine Bewährungsstrafe von 6 Monaten bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung (Bewährungszeit in der Regel zwischen 24 und 30 Monaten), 2 Jahre Sperrzeit für den FS und eine empfindliche Geldstrafe nebst bis zu 200 Arbeitsstunden als Bewährungsauflage verhängt.

Beim 4. Mal - das ist gar nicht so häufig, wenn man beruflich und gesellschaftlich auf den Führerschein angewiesen ist und aus dem Teufelskreislauf der Führerzeitsperren nicht ohne Hilfe (Fahrer/Fahrerin - Ehepartner) herauskommt.
Natürlich wissen das auch die Gerichte und die Staatsanwaltschaft, sodass man allzu gern mit langen Sperrzeiten erneute Straftaten provoziert (anfänglich ist das ja auch ein Geschäft für die Staatskasse). Hinzu kommt ja auch noch die Führerscheinbehörde, die dem Neuantragsteller nach der Sperrzeit noch möglichst viele Steine in den Weg legt (MPU, neue FS-Prüfung oder gar generelles Versagen der FE und Verzicht auf die MPU
[das darf die Behörde seit 1998, wenn sie von der "Ungeeignetheit des Antragstellers" von vornherein überzeugt ist - da nützt auch eine bestandene MPU nichts mehr]
und ein anderes Punkte-Streichungsystem in Flensburg - Löschung der Punkte erst nach 5 Jahren und nicht schon nach 2 Jahren).

Wie gesagt, beim 4. Mal ergibt sich in der Regel eine Freiheitsstrafe, die davon abhängt, ob die Straftat/en in der Bewährungszeit begangen wurde oder außerhalb.
Denn mit Begehung der Straftat (Fahren ohne Fahrerlaubnis) wird die Bewährung widerufen und vollstreckt. Hinzu kommt noch die Freiheitstrafe für die begangene Tat. Auch hier gilt. Hat man mehrere Fahrten bis zum Hauptverhandlungstermin begangen (ein Verfahren), die z.B. anonym über das Ordnungsamt beobachtet und dokummentiert wurden, werden diese einzelnen Taten aufgerechnet und zu einer Gesamtfreitheitsstrafe aufaddiert. Und so kann es vorkommen, dass das Strafmass von 1 Jahr Freiheitsstrafe überschritten wird. Z.B. 5 Fahrten, die anonym angezeigt worden, können 18 Monate Gesamtfreiheitsstrafe ergeben plus die Freiheitsstrafe aus der widerrufenen Bewährung (z.B. 12 Monate), natürlich nebst erneuter Sperrzeit für den FS von mindestens 2 Jahren. Somit kommt man auf insgesamt 30 Monate Gefängnis (2,5 Jahre).
Ein Autohändler in Nordrheinwestphalen bekam für sein beruflich bedingtes "wiederholtes Fahren ohne Fahrerlaubnis" ( 8 Fahrten ohne "Vorkommnissse" ) beim 4. Gerichtsverfahren eine Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren (wohlgemerkt ohne Unfall, Gefährdung oder Alkohol).

Wie man erkennt, wird in Deutschland Fahren ohne Fahrerlaunis extrem hart bestraft, ähnlich wie z.B. Steuerhinterziehung oder Sozialbetrug.
Und da spielt es auch kaum eine Rolle, ob der Fahrer, der die Tat/en begeht, sich ansonsten an die STVO hält bzw. mit 0,0 Promille unterwegs ist. Ist dies nicht der Fall, werden die Strafen sogar noch härter!

Natürlich wird die Publik solcher Exzesse der Öffentlichkeit vorenthalten, denn ansonsten würde sich wohl der immer friedliche Bürger fragen, wieso es für derartige Bagatellen so hohe Strafen gibt, aber es z.B. für vorsätzliche schwere Körperverletzung auch zum Xten-Mal nur eine Geldstrafe gibt, ohne das diese Täter auf die Bequemlichkeit eines Autos verzichten müssten.




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