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Autowebsite » Verkehrsrecht » Bußgeld im Ausland

Bußgeld im Ausland




Bei Verkehrsverstößen im Ausland, kann der Geldbeutel empfindlich getroffen werden. Wer zu schnell fährt oder falsch parkt darf mit einem hohen Bußgeld und im schlimmsten Fall sogar mit einer Freiheitsstrafe rechnen. In anderen Ländern, sind die Gesetze längst nicht so lasch wie in Deutschland.

Die höchsten Strafen gelten sicherlich für Alkoholsünder. Wer sich betrunken ans Steuer setzt und erwischt wird verliert oft nicht nur den Führerschein, sondern auch die Freiheit. Das gilt insbesondere wenn es zu Unfällen mit Personenschäden kommt. Im Todesfall darf man mit einer Anklage wegen Totschlags oder fahrlässiger Tötung rechnen. Das kann schnell zur Katastrophe führen, wenn diese Länder keine Auslieferungsverträge mit Deutschland abgeschlossen haben.

Die Promillegrenze liegt in manchen Ländern sogar bei 0,0. Doch auch wenn es ohne Alkoholeinfluss zum Unfall kommt, sind die Strafen in einigen Ländern drastisch. Je höher der Schaden ist, desto höher liegt auch das Strafmaß. Bei Blechschäden werden meist nur Bußgelder fällig. Diese sind direkt vor Ort zu begleichen. Kreditkartenzahlungen werden nur selten akzeptiert. Wer nicht bar zahlen kann, darf mit weiteren Kosten rechnen, denn oft wird das Fahrzeug beschlagnahmt und abgeschleppt. Obwohl Versicherungsschutz besteht, verlangen einige Länder eine Vorkasse des Unfallverursachers. Das heißt, dass sämtliche Unfallbedingte Leistungen wie Abschleppdienste oder Straßenreinigung bar oder per Kreditkarte zunächst vorbezahlt werden müssen. Abtritts-Erklärungen werden so gut wie nie akzeptiert. Länder mit einem fehlenden oder lückenhaften Gesundheitssystem verlangen sogar Vorkasse bei der Behandlung von Verletzten.

Gerade in der Hauptreisezeit sollte man sich an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit halten, da mit Vorliebe kontrolliert wird.

Auch die Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen sind hoch. Leider sind diese auch nicht immer 100 % überprüfbar. In Ländern, in denen das Recht nur auf dem Papier steht, haben korrupte Polizisten eine Geldquelle entdeckt. Diskussionen sind oft zwecklos. Die Höhe der Strafen ist abhängig von der Höhe der Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Nur in wenigen Ländern erhält man einen Zahlschein. Zumeist muss die Strafe vor Ort beglichen werden. Wenn der Beschuldigte nicht zahlen kann, werden oft noch höhere Strafen fällig. Manche Ordnungshüter lassen das Fahrzeug beschlagnahmen. Es wird dann zur Polizeidienststelle geschleppt und kann dort gegen Bezahlung wieder ausgelöst werden. Sämtliche Kosten gegen zu Lasten des Verkehrssünders.

Die Strafen für unerlaubtes Parken liegen in den meisten Ländern deutlich über den in Deutschland geltenden Bußgeldern. Manche Regeln erfüllen aber längst nicht mehr Recht und Ordnung, sondern sind lediglich „Abzocke“. Strafen von 100 Euro für nicht gestellte Parkuhren sind keine Seltenheit. Wer Behindertenparkplätze blockiert oder durch das Falschparken Unfallsituationen verursacht, muss mit noch höheren Geldbeträgen rechnen. Das gilt insbesondere, wenn das Fahrzeug abgeschleppt werden muss.

Auch die Strafen für Telefonieren am Steuer sind in anderen Ländern höher als in Deutschland. Das gilt ebenfalls für unangeschnalltes Fahren, insbesondere bei Babys und Kindern.




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