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Autowebsite » Tuning » Spurverbreiterung

Spurverbreiterung




Viele schütteln den Kopf wenn Tuningfreunde darüber diskutieren ob man die Spur um 20 oder 30 Millimeter verbreitern soll. Für andere wiederum gilt die Spurverbreiterung als eines der wichtigsten Kriterien beim Tuning des Autos.

In Sachen Spurverbreiterung macht sich fast jeder Millimeter bemerkbar. Die Optik wird verbessert und in vielen Fällen außerdem die Fahrdynamik, da aufgrund einer breiteren Spur die Stabilität und das Kurvenverhalten verbessert werden.

Grundsätzlich muss allerdings gesagt werden, dass man nicht beliebig breite Distanzscheiben verbauen darf. Wie bei fast allen Umbaumaßnahmen gibt es auch hier Grenzen. Zu fast jeder Spurverbreiterung gibt es vom Hersteller auch ein entsprechendes Gutachten.

In diesem Gutachten stehen die für das Auto zulässigen Distanzscheiben, denn jede Distanzscheibe muss vom Hersteller separat geprüft werden. Bei der Überprüfung wird auf die Festigkeit und Belastung unter Betrieb des Fahrzeugs geachtet.

In diesen Gutachten findet man außerdem sehr häufig die Angabe der Mindesteinpresstiefe.

Ein kleines Beispiel:

Gibt der Hersteller für ein bestimmtes Fahrzeug bei einer vorhandenen Rad/Reifen Kombination eine Mindesteinpresstiefe von 20 mm an, so muss folgendes beachtet werden:

Man nehme die Einpresstiefe der vorhandenen Felge, z.B. 35 mm. Nun darf also maximal eine Distanzscheibe von 15 mm pro Rad verbaut werden um nicht die Mindesteinpresstiefe zu unterschreiten.

Wird diese unterschritten, ist laut Gutachten keine Festigkeitsgarantie mehr gegeben. Die Prüfstelle würde in solch einem Fall auch keine Eintragung vornehmen, was zur Folge hat, dass man entweder die Distanzscheiben demontieren muss, oder aber ohne Eintragung und somit ohne Versicherungsschutz am Verkehr teilnehmen muss.

Natürlich sind bei maximaler Spurverbreiterung optimale Radlaufbedingungen sicherzustellen. Oftmals kommt man hierbei um Karosseriearbeiten nicht herum.




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