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Schaltwegverkürzung
Eine Schaltwegverkürzung verringert den Weg, den man den Schaltknüppel zurücklegen
muss, um den Gang zu wechseln. Der große Vorteil liegt in der Zeitersparnis, wenn
es - wie in einer Rallye - auf jede Sekunde ankommt. Aber auch im Alltagsgebrauch
kann sie den kleinen Vorsprung an der Ampel ermöglichen.
Technisch gesehen handelt es sich um einen kleinen, speziell an jedes Fahrzeug angepassten
Hebel, der den Originalhebel im Schaltgestänge ersetzt. Dabei ist der Hebelarm,
der mit dem Schaltknüppel verbunden ist, kürzer als beim Original, der Hebelarm,
der die Kraft an das Getriebe überträgt, ist länger.
Durch die Änderung der Übersetzung kann der Schaltvorgang erheblich beschleunigt
werden. Der durch die Änderung des Übersetzungsverhältnisses resultierende höhere
Kraftaufwand beim Schalten ist weitestgehend vernachlässigbar. Er stellt jedenfalls
keinerlei Behinderung dar.
Die meisten Hersteller empfehlen den Einbau der Schaltwegverkürzung in einer Werkstatt
vornehmen zu lassen. Man muss schon ein sehr geübter Hobbybastler sein, um die Schaltwegverkürzung
fachgerecht einbauen zu können.
Beim Einbau in einer Fachwerkstatt hat man bei Problemen auf jeden Fall die Gewährleistungspflicht
der Werkstatt. Beim Kauf einer Schaltwegverkürzung sollte zu dem Preis des Materials
also auch noch der Preis für den Einbau addiert werden.
Durch den Einbau der Schaltwegverkürzung kann man "schalten wie die Profis". Der
Schaltvorgang wird erheblich beschleunigt. Die Weg- und damit Zeitersparnis liegt
zwischen 30% und 50%. Diese Tatsache kann in einem Rennen den entscheidenden Vorteil
bringen.
Die Schaltwegverkürzungen kommen vorwiegend im Motorsport vor, allerdings werden
diese auch sehr gerne von sportlich ambitionierten Fahrern auf der Straße verwendet.
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