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Auto tieferlegen
Das Fahrwerk eines Autos besteht aus zwei Komponenten: den Fahrwerksfedern und den
Stoßdämpfern. Möchte man sein Auto also tieferlegen, so hat man mehrere Varianten
zur Auswahl.
1.) Man wechselt nur die ursprünglichen Federn gegen Sportfedern bzw. Tieferlegungsfedern.
2.) Man tauscht seine Federn und Stoßdämpfer gegen ein Sportfahrwerk, welches neue
Federn und verkürzte Stoßdämpfer besitzt.
3.) Man tauscht seine Federn und Stoßdämpfer gegen ein Gewindefahrwerk.
Die günstigste Variante ist der Tausch der Federn. Hier ist darauf zu achten, dass
man Tieferlegungsfedern von namhaften Herstellern verwendet. Es kommt oft vor, dass
beim Fahren von billigen Federn das Auto unter der ständigen Belastung immer tiefer
wird, ohne das man es aufhalten kann. Dies kann bis hin zur Fahruntauglichkeit führen.
Ursache ist hier oft die Verwendung von minderwertigem Material.
Möchte man seine alten Seriendämpfer und Federn gegen ein straffes Sportfahrwerk
tauschen, so muss man bedenken, dass auch hier - wie bei Variante 1 - keine Möglichkeit
besteht, Einfluss auf die Tieferlegung zu nehmen. Man muss sich also auch hier ganz
auf die Angaben des Herstellers verlassen und bei billiger Ware hoffen, dass durch
Setzen des Fahrzeugs, das Auto trotzdem fahrbereit bleibt.
Die beste, aber zugleich teuerste, Variante sein Auto tieferzulegen, ist das Verbauen
eines Gewindefahrwerks. Ein Gewindefahrwerk bietet die Möglichkeit, die Höhe des
Fahrzeugs mit einfachem Werkzeug auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse anzupassen.
Der Nachteil ist jedoch der hohe Preis von mindestens 1000 Euro.
Letztlich kann man mit jeder Art der Tieferlegung glücklich werden, solange man
sich für qualitativ hochwertige Ware entscheidet.
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