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Autowebsite » Tipps & Tricks » Rückfahrhilfe / Rückfahrwarner

Rückfahrhilfe / Rückfahrwarner




Rückfahrhilfen gehören zu den passiven Sicherheitssystemen an Kraftfahrzeugen und Anhängern. Diese Systeme gehören zum Ausstattungsprogramm der meisten Fahrzeughersteller.

Am gebräuchlichsten sind dabei:

•Rückfahrkameras im Fahrzeugheck
•Rückfahrkameras im Bereich der Außenspiegel
•Rückfahrkameras an Anhängern
•Infrarotkameras für den Einsatz bei Dunkelheit und schlechter Sicht

Der Fahrzeugführer beobachtet dabei über einen Monitor das Geschehen hinter dem Kfz., das er über die Außenspiegel nicht einsehen kann.

•Rückfahrwarner mit Ultraschall-Sensoren
•Rückfahrwarner, die ein elektrisches Feld aufbauen (Antennenband)
•kombinierte Systeme aus Sensoren und Kamera

Über ein Display wird dem Fahrzeugführer der Abstand zum Hindernis optisch und akustisch in verschiedenen Entfernungsstufen angezeigt. Die Systeme mit Ultraschalltechnik sind nach dem Stand der Technik den Antennen-Bändern überlegen.

Der Zubehörhandel bietet verschiedene Nachrüstsätze in unterschiedliche Ausstattungen und Preiskategorien an.

•Rückfahrkameras sollten einen breiten Blickwinkel (um 150°) bei hoher Auflösung gestatten und vor Spritzwasser geschützt sein
•Monitore ab 7 “ bei hoher Auflösung und Bildschärfe sind optimal
•Rückfahrwarner mit Ultraschalltechnik sollten mindestens 5 Sensoren haben, um auch den seitlichen Fahrzeugbereich zu erfassen
•Antennenbänder sollten die gesamte Fahrzeugbreite umfassen

Einige Systeme müssen durch Kfz-Sachverständige abgenommen und in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.

Der Einbau der verschiedenen Rückfahrwarner sollte in einer Fachwerkstatt erfolgen, da in den meisten Fällen in das elektronische System des Fahrzeuges eingegriffen werden muss.

Das Rückwärtsfahren mit Hilfe dieser Systeme ist gewöhnungsbedürftig. Der Fahrzeugführer muss seinen Blick nach vorn auf den Monitor oder das Display richten, und nicht wie bisher in die Rückspiegel.

Rückfahrhilfen sind ein sinnvolles Zubehör. Sie tragen dazu bei, Unfälle zu verhindern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Älteren Fahrzeugführern, die in ihrer körperlichen Beweglichkeit eingeschränkt sind, bieten diese Systeme ein Mehr an Sicherheit.




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