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Richtig überbrücken
Wer steckte nicht auch schon einmal in dieser Situation: Es ist eisig kalt, das
Auto will nicht. Nach ein paar mickrigen "Mucksern" liegt der Anlasser vollends
still, und die Batterie ist leer.
Abhilfe schafft in dieser Situation das "Überbrücken" - also die Starthilfe eines
anderen Autos mit Hilfe eines Starthilfekabels.
Bei solchen Aktionen muss aber einiges bedacht werden:
Zunächst ist Grundvoraussetzung, dass es sich beim Überbrückungskabel nicht um minderwertige
Qualität handelt, sodass womöglich an den Anschlüssen der Batterieklemmen mögliche
Kupferfaserreste auffallen. Ein Kabel mit mindestens 16 - oder besser noch - 24
Quadratmillimetern Querschnitt und eingegossen isolierten Zangen sollte Pflicht
sein, da Batterien enorme Startstromstärken entwickeln.
Viele Autos haben die Batterie nicht auf derselben Seite des Motorraums, sodass
die begrenzte Länge des Überbrückungskabels eingerechnet werden muss.
Bei winterlicher Dunkelheit darf auf keinen Fall "auf Gut Glück" eine Verbindung
der Pole an der Batterie hergestellt werden. Eine sorgfältige Ausleuchtung sollte
Pflicht sein, denn nur so lässt sich erkennen, wo sich bei dem Fahrzeug der
"+" und der "-" Pol befinden.
Grundsätzlich ist es günstiger, wenn das stromgebende Fahrzeug eine stärkere Batterie
besitzt. Beim Überbrückungsvorgang muss zunächst das "Plus"-Kabel vom einen zum
anderen Fahrzeug gelegt werden. Der "Minus", oder "Masse"-Anschluss beim stromnehmenden"
Fahrzeug kann auch direkt an der Karosserie angeklemmt werden.
Vor dem Startversuch beim stromnehmenden Fahrzeug sollte der Stromgeber den Motor
anlassen und etwas Gas geben, um die eigene Batterie zu schonen, und die Hilfe der
Lichtmaschine beim Startvorgang zu nutzen. Ist er Überbrückungsvorgang geglückt,
muss das Überbrückungskabel zunächst vom Minuspol gelöst werden.
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Leser-Kommentare (3)
piwcio
(16.12.2010 13:23:09)
rumfahren bei ausgeschalteten verbrauchern ist nicht richtig! das hab ich früher auch gedacht, bis ich eines besseren belert wurde.
verbraucher müssen angemacht werden, weil dann der generator anspringt und die batterie aufläd.
wenn alles aus ist, muss er nicht laufen...wozu auch, wenn kein strom gezogen wird?!?
Also radio und heizung an!!!!
sunshine
(19.10.2009 13:46:20)
Das stimmt mit mehr Kilometer fahren,hatte letzte Woche das Licht vergessen und morgens dann oh nein,Stress hoch drei,Kids kamen zu spät zur Schule.Also ließ ich kurz überbrücken und das Auto lief bei jedem Kurzeinkauf,lief also wie immer und in der früh sprang das Auto auch noch an(für ne kurze Fahrt).Dann war Sonntag,keine Fahrt,verließ mich ja weil es am Vortag alleine bei REGENWETTER sogar ansprang.Man denkt ja immer nasses Wetter hätte der Batterie da schon Ärger gemacht,aber nein,der kam Montagfrüh.Kein Mucker gab das Auto von sich(natürlich immer zuvor nach jedem Licht auch innen geschaut),somit mußte wieder(zum 3.bitte)überbrückt werden Pole Plus zu Plus Minus zu Minus das helfende Auto läuft,man startet und was für ein beruhigendes Motorengeräusch doch dann erklingt(grins) und etz auf die Autobahn,das die Batterie sich richtig erholt.Gute Fahrt und schönen Herbst/Winter mit einem guten Start.
Heiko Wöhrle
(30.12.2008 00:33:57)
ja aber da fehlt noch was: Meist reicht es nicht einfach nur einmal um den Block zu fahren! Am besten fährt man bei Tag ohne Licht und andere Vebraucher wie Radio, Klima etc. mindestens 50 Kilometer. Das kommt immer ganz auf die Autobatterie an und es gibt dafür keine Faustformel. Lässt man den Wagen dann wieder sehr lange stehen, so sollte man vielleicht ein paar Kilometer mehr fahren.
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