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Partikelfilter für Dieselfahrzeuge
Viele Autohersteller bieten ihre Modelle jetzt bereits serienmäßig mit einem Partikelfilter
an. Für den Personenkreis, die ein älteres Dieselfahrzeug fahren, bietet sich die
Möglichkeit einen entsprechenden Filter nachzurüsten.
Im Regelfall kostet ein solcher Filter, inklusive Einbau rund 700 Euro. Dabei kommen
so genannte offene Partikelfilter zum Einsatz, die ohne Additive und einen Eingriff
in das Motormanagement funktionieren. Geregelte Partikelfilter erreichen eine wesentlich
höherer Filterwirkung - bis zu 90 Prozent. Diese sind dafür aber auch erheblich
teurer und schlagen mit 1.200 bis 1.500 Euro zu buche. Einen größeren Steuervorteil
bringt dies allerdings nicht.
Womit wir bei den finanziellen Aspekten angelangt wären. Im März 2007 haben sich
Bundesrat und Bundestag auf ein Gesetz geeinigt, dass die Nachrüstung geeigneter
Filtersysteme für Dieselfahrzeuge fördert.
Am 1. April 2007 trat es in Kraft. Darin heißt es, dass die Nachrüstung bei Fahrzeugen
die bis zum 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen wurden mit einer Einmalzahlung
von 330 Euro gefördert wird. Dies gilt bis zum 31. Dezember 2009. Der Steuervorteil
wird ab dem Tag gewährt, an dem die Eintragung der Nachrüstung bei der Zulassungsstelle
vorgenommen wurde. Rüstet man sein Fahrzeug nicht nach, muss man entsprechend, ab
dem 1. April 2007, einen jährlichen Steueraufschlag von 1,20 Euro pro angefangene
100 Kubikzentimeter Hubraum zahlen.
Ob für ein älteres Fahrzeug bereits Filter erhältlich sind, erfährt man im Internet.
Bei der Auswahl des Filters sollte man darauf achten, dass dieser auch mit Bio-Diesel
kombiniert werden darf. Es gibt bisher nur zwei Hersteller (HJS bzw. TWINTEC), die
eine Freigabe erteilt haben. Eingebaut werden kann der Filter von jeder Fachwerkstatt,
die auch befugt ist eine HU durchzuführen.
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