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Ölwechsel Kosten
Ein Ölwechsel am Fahrzeug sollte regelmäßig durchgeführt werden. Durch den
Ölwechsel wird gewährleistet, dass der Motor nur bestes und neuwertiges Öl
erhält und somit langlebiger ist. Die Kosten für einen Ölwechsel sind dabei
nicht so hoch, wie viele Fahrzeughalter vielleicht befürchten.
Wer einen Ölwechsel nicht selber durchführen kann oder möchte, kann diesen in
einer Kfz-Werkstatt erledigen lassen. Die Kostenfrage stellen sich dabei
natürlich viele. Sinnvoll ist es deshalb, die Preise zu vergleichen und nicht
direkt die erstbeste Werkstatt auszuwählen. Ein guter Rat: Ölwechsel immer im
Frühjahr und Herbst durchführen lassen. Kurz vorm anstehenden Sommer lassen sich
ebenso viele Schnäppchen finden, wie einige Monate vor Wintereinbruch.
Während das Fahrzeug im Winter generell „winterfest“ gemacht werden soll –
sprich Einfüllen von Frostschutz und dergleichen – steht im Frühjahr eine Art
„Frühjahrsputz“ auch fürs geliebte Fahrzeug an. In diesen Zeiten ist der
Konkurrenzkampf unter den Werkstätten rigoros und entsprechend fallen die Kosten
für einen Ölwechsel geringer aus. Manche bekannte Großwerkstatt wirbt dann schon
mal mit Angeboten von fünf Euro. Doch Vorsicht: Nicht alles, was sich gut und
günstig anhört, ist es auch tatsächlich.
Heutzutage findet sich selbst auf Angebotsplakaten vor Kfz-Werkstätten das
Kleingedruckte. Dies besagt, dass die Kosten für den Ölwechsel nicht mit den
angepriesenen fünf oder vielleicht auch zehn Euro abgegolten sind. Dies ist im
Grunde genommen nur der Lohn des Kfz-Mechanikers, der den Ölwechsel ausführt.
Hinzu kommen die Beträge für das Motoröl und den Ölfilter. Bietet eine Werkstatt
einen Ölwechsel ohne das Austauschen des Ölfilters an, so ist diese tunlichst zu
meiden.
Ein Ölfilterwechsel gehört immer dazu und ist unumgänglich, wenn man dem Motor
nicht schaden möchte. Wie kostenintensiv das Öl ist, hängt ebenfalls von der
Werkstatt ab. Diese verwendet für den Ölwechsel üblicherweise hochwertiges Öl
vom Fass. Und gutes Motoröl hat bekanntermaßen seinen Preis. All diese Faktoren
spielen folglich eine Rolle für die Kosten eines Ölwechsels. So kommen in einer
„normal teuren“ Werkstatt schon mal gute 30 – 50 Euro zusammen. Aber es gibt
glücklicherweise eine Alternative für alle, die sich den Ölwechsel an ihrem
Fahrzeug selber zutrauen.
Wer kann und will, kann einen Ölwechsel natürlich auch selbst durchführen. Dazu
muss aber zwingend beachtet werden, dass das Altöl in einer Wanne gesammelt und
in einer Schadstoffstelle entsorgt werden muss. Einen Ölfilter und auch das
Motoröl kann man im Fachgeschäft erworben werden. Das Öl muss abgelassen, der
Ölfilter gewechselt und das neue Öl eingefüllt werden. An sich ist dies keine
langwierige Aufgabe und selbst für einen lernfähigen Laien leicht durchführbar.
Dennoch sollte man bedenken, dass die Kosten, die allein durch die Entsorgung
des Altöls entstehen, nicht wesentlich geringer sind, als würde man den
Ölwechsel direkt in einer fachlich kompetenten Kfz-Werkstatt durchführen lassen.
Hinzu kommt, dass ein Ölwechsel in der eigenen Garage ein enormes Chaos
hinterlassen kann – mal abgesehen von der im Anschluss nicht selten
ölverschmierten Kleidung.
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