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Ölstand messen
In regelmäßigen Abständen sollte man die Ölstand überprüfen und bevor es auf
eine größere Autofahrt geht sowieso. Um sicher zu stellen, dass ausreichend Öl
vorhanden ist, sollte alle 1.000 Kilometer der Ölstand gemessen werden.
Hierzu fährt man den Wagen am besten auf einen ebenen Untergrund und stellt den
betriebswarmen Motor ab. Nun sollte man noch einige Minuten warten, da sich Öl
bei Erwärmung ausdehnt und somit nur ein warmer Motor ein korrektes Messergebnis
liefert.
Nach wenigen Minuten ist das zirkulierende Öl fast komplett in der Ölwanne
zusammengelaufen. Nun wird der Messstab herausgezogen und gesäubert. Die
geschieht vorzugsweise mit einem sauberen Tuch – in jedem Fall so, dass die
Markierungen sehr gut zu erkennen sind. Hierbei sollte man Fusseln vermeiden,
auch wenn diese dem Motor nicht wirklich schaden können.
Der Ölmessstab wird nun bis zum Anschlag in die vorgesehene Öffnung geschoben,
wobei man ein Verkanten vermeiden sollte. Anschließend wird er vorsichtig wieder
ausgezogen. Liegt der Ölstand zwischen der oberen und der unteren Markierung,
kann man unbesorgt weiterfahren. Liegt er jedoch unterhalb der unteren
Markierung sollte man langsam Öl nach füllen.
Ist dies geschehen, sollte nach einer Stunde eine Pause gemacht werden, um den
Ölstand erneut zu prüfen. Ist keine längere Autofahrt vorgesehen, sollte die
erneute Prüfung ein bis zwei Tage nach dem Auffüllen geschehen.
Durch die Kontrolle wird vermieden, dass zuviel Öl aufgefüllt wird. Liegt der
Ölstand deutlich oberhalb der oberen Markierung, muss man dringend Öl ablaufen
lassen. Ignoriert man dies, kann es zu ernsthaften Schäden an Motor und
Katalysator kommen.
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