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Billig Tanken




Wer momentan als Autofahrer an eine deutsche Tankstelle fährt, bei dem dürfte angesichts immer steigender Kraftstoffpreise die Wut auf die Mineralölkonzerne größere Dimensionen annehmen. Doch alles Jammern nützt nichts, wenn man auf sein Fahrzeug angewiesen ist.

Was also tun? - Guter Rat ist in diesem Fall nicht teuer

Als erstes sollte man generell beginnen, den Benzinverbrauch zu reduzieren. Möglich ist dies durch eine besonnene Fahrweise, Erhöhung des Reifendruckes, Autoentrümplung zur Gewichtsreduzierung sowie ein tendenziell frühes Hochschalten. Durch Veränderung der Fahrweise kann man so etwa 20 - 25% Sprit sparen.

Weiteres Einsparpotenzial besteht bei der Möglichkeit des Billig Tankens. Hier profitieren zum Beispiel viele Autofahrer, die im Grenzbereich von Ländern mit deutlich geringeren Mineralölsteuern leben. Dazu gehört z.B. Luxemburg, Österreich, Schweiz und Tschechien. Aber auch in Deutschland selbst kann man beim Tanken bares Geld sparen. Hier sind Ersparnisse bis zu 35 Cent pro Liter keine Seltenheit.

Grundsätzlich sollte man schon mal bei freien Tankstellen seinen Sprit konsumieren, denn diese sind in der Regel etwa 2 - 3 Cent günstiger als die der großen Konzernen.

Eine weitere Möglichkeit bietet heute das Internet. Die Seite Billig-Tanken.de bietet eine Suchmaschine, die nach der Eingabe der eigenen Postleitzahl die günstigsten Tankstellen in der Umgebung anzeigt.
 
Heute bieten zudem viele Kreditkartengesellschaften und Autokonzerne spezielle Bonusprogramme, die ein bis zwei Prozent der Benzinkosten bei Bezahlung mit der Kreditkarte rückwirkend erstatten. Eine andere Möglichkeit bieten die so genannte Tankkarten, die vor allem für Firmenfahrzeuge interessant sind. Auch mit diesen zahlt man Bargeldlos und es gibt monatliche Abrechnungen, was die Abwicklung in der Buchhaltung erleichtert und Kosten spart. Kleingeld und lose Belege gehören da der Vergangenheit an. Die eigenen Rechnungsdaten und aktuellen Kraftstoffpreise können bequem im Bereich Service abgerufen werfen.

Scheuen Sie sich außerdem nicht, einen günstigen Literpreis einer Tankstelle zu nutzen, wenn Ihr Tank noch halb gefüllt ist.

Prinzipiell gilt, dass am meisten Geld spart werden kann, wenn man das Auto für kleinere Wegstrecken einfach einmal stehen lässt und statt dessen die Strecke mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurück legt. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern trägt auch noch zur eigenen Fitness bei.




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Leser-Kommentare (1)

Wolfgang Fitzke (28.07.2011 20:54:15)

Das Spritpreis-Thema war, ist und bleibt ein "Wut-Thema". Die kleinen Lösungen bringen die Verbraucher nicht weiter. Wir müssen die marktwirtschaftlichen Hebel bedienen. Also:
Nicht jammern, machen !!
Mit den Mineralöl-Konzernen ist es genauso wie mit den Energie-Multis: Kunden abzocken bis zum "Geht-nicht-mehr". Den Stromanbieter kann man glücklicherweise wechseln, was aber viel zu wenig passiert. Bei den Spritlieferanten geht das leider nicht, es sei denn, die Autofahrer zeigen den Multis ihre Macht durch Steuerung der Nachfrage (Angebot und Nachfrage regeln bekanntlich den Preis).
Mein Vorschlag hierzu : in der Reihenfolge des Alphabets die Tankstellenketten der einzelnen Gesellschaften mindestens eine Woche lang boykottieren, bis diese z.B. ihren Preis für einen Liter Super um mindestens 20% senken (in der ersten Woche ist ARAL dran, in der Woche danach BP usw.). Wird der Preis gesenkt, können diese Tankstellen auch wieder angefahren werden, wenn nicht, geht's halt eine Woche länger). Ich sehe dies als einzige Möglichkeit, diese Abzockerei zu beenden. Als Plattform für solche Aktionen braucht man natürlich ein Medium, über welches die Autofahrer die entsprechenden Informationen bekommen (Presse, Fernsehen, Twitter, Wikileaks usw.).
Meinen Vorschlag hatte ich bereits im Jahr 2008 der Interessenvertretung der Autofahrer, dem ADAC, unterbreitet. Antwort: Man sollte versuchen, an preiswerten Tankstellen den Sprit zu kaufen.
Tolle Idee, wo gibt es denn heute noch preiswerte Tankstellen ?
Obwohl ich ziemlich sicher bin, daß solche Aktionen Wirkung zeigen würden, so wenig zuversichtlich bin ich, daß sich die entsprechenden "Plattformen" als Moderatoren für solche Aktionen zur Verfügung stellen. Schade, daß diese Abzockerei also weitergehen wird. Es betrifft ja nicht nur die PKW-Fahrer, sondern auch z.B. Speditionsunternehmen, Taxi-Unternehmen usw. - Aber die rühren sich auch nicht. Schade, schade, schade .....
Deshalb noch mal: Nicht jammern, machen !!




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