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Auto überführen
Es gibt viele professionelle Firmen, die Autos innerhalb von Europa überführen.
Dieser Service ist dann ein Komplettangebot und beinhaltet den Weg zum KFZ, wieder
zurück zur Firma, die Zulassungsgebühren und den Transport zum Käufer. Diese Dienstleitungen
sind jedoch in der Regel relativ teuer, da es selten Pauschalangebote gibt, sondern
nach Transportkilometern berechnet werden.
Einfacher ist es dann, das Auto selbst zu überführen, oder es einen privaten Fahrer
machen zu lassen. Wenn das KFZ noch angemeldet ist, besteht keine Schwierigkeit.
Es besteht somit die Möglichkeit mit dem zugelassenen Wagen zurückzufahren. Es sollten
allerdings die Kennzeichen innerhalb von 7 Werktagen auf die der zuständigen Zulassungsbehörde
wechseln, da man sonst eine Ordnungswidrigkeit wegen Unterlassens der Umschreibung
bekommen kann.
Wird das Fahrzeug abgemeldet erworben, muss man sich beim Straßenverkehrsamt ein
Kurzzeitkennzeichen besorgen. Das Straßenverkehrsamt muss sich dabei nicht am Wohnort
befinden. Es besteht also die Möglichkeit das Kurzzeitkennzeichen an dem Ort zu
holen, wo auch das Auto steht.
Die ehemals unter dem Namen "rote Nummern" bekannten Kennzeichen, gibt es seit 4
Jahren nicht mehr. Die Kurzzeitkennzeichen sind für 5 Tage im gesamten Bundesgebiet
gültig. Man benötigt dafür nur eine Kopie des Kaufvertrages und einen gültigen Ausweis.
In den Kennzeichen ist auch gleichzeitig eine Versicherung enthalten. Die Kennzeichen
müssen sofort bei der Umschreibung wieder abgegeben werden.
Wer ein Auto aus dem Ausland importiert, benötigt zusätzlich eine grüne Versicherungskarte
und ein Überführungskennzeichen. Diese sind für die einmalige Überführung an den
Wohnort gültig.
Viele schrecken vor den Formalitäten zurück und beauftragen lieber eine Firma für
die Überführung. Wer also Geld sparen möchte, muss dafür etwas Zeit investieren.
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