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Ölverlust am Auto
Ölverlust beim Auto ist immer eine ernste Sache, über die der Besitzer auf keinen
Fall mit einem achtlosen Schulterzucken hinweggucken sollte. Erst recht nicht dann,
wenn er früher oder später ernstliche Schäden am Fahrzeug oder möglicherweise sogar
eine strafrechtliche Verfolgung in Kauf nehmen möchte.
Eines muss man sich vor allem vergegenwärtigen: Grundsätzlich verfügt das geschlossene
Schmiersystem vom Motor und vom Getriebe in der heutigen Zeit durch die Verwendung
hochwertiger Materialien über solch enorme Toleranzwerte, dass bei kurzzeitigem
Ölverlust dennoch nichts kaputt geht. Das Problem liegt allerdings auf Seiten der
Lebensdauer, denn diese leidet bei konsequentem "Übersehen" von Ölverlusten.
Hinzu kommt, dass infolge von Ölverlusten unzureichend geschmierte Motoren insbesondere
bei ungünstigen Bedingungen wie Eiseskälte im Winter entweder nur unwillig auf den
Anlassvorgang reagieren und erheblich mehr Sprit verbrauchen, oder bei enormer Umgebungshitze
im Sommer die Ventile und Kolbenringe bis zum Übermaß belasten.
Schlecht geschmierte Getriebe machen sich beim Fahren schnell durch "Hakeln" oder
Krachen bemerkbar. Darüber hinaus reagiert aber auch der Gesetzgeber auf Öllachen
unter einem Fahrzeug äußerst intolerant, denn ins Grundwasser einsickernde Öle können
enorme Wassermengen verseuchen.
Nicht zuletzt können Ölverluste eines Autos sogar lebensgefährlich für andere Verkehrsteilnehmer
werden: Nicht selten kommen Motorradfahrer auf tückischen Ölspuren zu Fall - da
kennt der Gesetzgeber dem Verursacher gegenüber selbstverständlich keinen Spaß.
Um Ölverluste zu beseitigen, hilft oft das einfache Erneuern einer
Dichtung, welche man für wenig Euro kaufen kann. Eine solche Investition sollte
ein Fahrzeughalter im Hinblick auf die nicht einzuschätzenden Folgeschäden grundsätzlich
tätigen.
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