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Auspuff wechseln




Vom Arbeitsaufwand her gesehen, kann eigentlich jeder halbwegs handwerklich begabte Mensch einen Auspuff wechseln - vorausgesetzt es gibt die Möglichkeit, das Fahrzeug für den Montagevorgang auf eine "arbeitsfreundliche" Höhe anzuliften.

Abhilfe schaffen hier Gruben in einer Garage, oder im Idealfall eine KfZ-Hebebühne. Solche Möglichkeiten werden heute oft in Mietwerkstätten geboten, in denen man für wenig Geld entsprechende Arbeitsplätze zum selber Schrauben mieten kann.

Aber Achtung: Ist ein Auto alt, wenig gefahren und ein Auspuff total verrostet, hat auch ein ambitionierter Bastler oft keinen Erfolg beim Austausch. Abgesehen davon, dass gelegentlich die tragenden Halterungen am Fahrzeugboden wegrosten können, und somit neu angeschweißt werden müssen, machen es manchmal schon nach zwei bis drei Jahren die an den zusammengesteckten Stellen der Auspuff-Einzelteile angebrachten Rohrschellen unmöglich, einen Auspuff selbst zu tauschen.

Verrostete Schrauben bieten keinen Ansatzpunkt mehr für Werkzeug, selbst wenn nur ein Endtopf die "Quelle des Übels" ist, hilft oft nur ein radikales Absägen, oder ein Komplettaustausch vom Krümmer an, sofern die Schrauben auch mit Erhitzen oder Aufklopfen nicht mehr zu lösen sind.

Alternativen zur teuren Vertragswerkstatt bieten dem Laien aber häufig so genannte "Schnellwerkstätten", die sich auf den Austausch von Verschleißteilen spezialisiert haben, und meist auch gute Arbeit leisten.
 
Bei der Wahl der Ersatzteile sollte man bedenken, dass Auspuffanlagen von Billig-Herstellern weit früher ihren Dienst quittieren, als vom Hersteller produzierte Originalteile. Billiges Blech, schlechte Schweißnähte und oft auch äußerst ungenaue Maße lassen die "Geiz ist Geil-Variante für ein Auto, welches man noch mehrere Jahre fahren werden sollte, eigentlich von vornherein ausschließen.




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