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Wasserstoff Auto




Dass unsere herkömmlichen Energiequellen nicht ewig sprudeln werden, ist inzwischen fast jedem klar geworden. Öl und Erdgas werden nur noch wenige Jahrzehnte in gewohnter Menge zur Verfügung stehen. Ein weiteres Problem ist die immer bedrohlicher werdende Belastung der Umwelt durch den sorglosen Verbrauch gerade dieser Stoffe.

Vor allem die CO-2- Abgase durch die Autos sind es, die unsere Luft aufs Schlimmste zusetzen. Der Staat selbst kann nur noch mit Hilfe von Gesetzen dagegen vorgehen, doch schützen diese auch längerfristig kaum vor einer drohenden Klimakatastrophe. In diesem Sinne forscht die Autoindustrie seit Jahren an umweltfreundlichen Alternativen und kann schon einige Erfolge aufweisen. Eines ihrer umweltfreundlichen Modelle ist das so genannte Wasserstoff-Auto.

BMW hat kürzlich als erste deutsche Autofirma einen Wasserstoff-BMW auf den Markt gebracht, dessen Verbrennungsmotor Wasserstoff als Treibstoff nutzt. Wasserstoff-betriebene Fahrzeuge haben den Vorteil der geringeren Umweltbelastung, da als Abgase statt CO-2 reinstes Wasser in die Luft ausgestoßen wird.

Mit dem 140 Liter Flüssig-Wasserstoff-Fassenden Tank des BMW 150 hl kann der Fahrer immerhin rund 350 Kilometer weit kommen. Die Kraftstoffversorgung stellt trotz noch geringer Anzahl an geeigneten Tankmöglichkeiten kein Problem dar. Im Bedarfsfall kann der Fahrer einfach auf Benzinantrieb umschalten. Ottomotoren können mit beiden Kraftstoffen betrieben werden.

Es wird allerdings an dem Ausbau eines flächendeckenden Versorgungsnetzes gearbeitet. Die Tankbedienung ist einfach zu handhaben und der Verbrauch ist sehr gering. Wasserstoff ist außerdem dauerhaft vorhanden und universell einsetzbar.

Viele Verbraucher plagt allerdings noch die Sorge, dass die Explosionsgefahr im Falle eines Unfalls viel größer sein soll, als bei Benzin-betriebenen Autos. Doch diese Befürchtungen sind unberechtigt, was Versuche und wiederholte Tests bewiesen haben.

Sicherlich gibt es an der Technik noch einiges zu verbessern, aber die Konstrukteure und Techniker sind kontinuierlich an der Sache dran. Schließlich gilt es, unsere Umwelt von unnötigen Belastungen weitgehend zu entlasten und trotzdem dabei auf den gewohnten Standard nicht verzichten zu müssen.




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