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Diesel Standheizung
Wer ein modernes Diesel-Fahrzeug besitzt, hat gute Chancen auf eine kostengünstige und praktische Methode, im Winter nicht mehr zitternd vor Kälte hinter dem Steuer sitzen zu müssen. Warum? Fast alle Dieselfahrzeuge verfügen über einen so genannten Zuheizer, der für eine ausgeglichene Temperatur im Inneren des Autos sorgt. Der Grund: Heute hergestellte Diesel-Direkteinspritzer sind so effizient, dass oft nicht genügend Wärme übrig bleibt, um den Innenraum per Heizung aufzuwärmen und werden daher serienmäßig mit einem Zuheizer aufgerüstet. Dieser kann meist sehr preiswert zu einer Standheizung ausgebaut werden. Listen von Diesel-Fahrzeugen, deren Zuheizer zu einer Standheizung aufgerüstet werden kann, finden sich im Internet.
Es gibt verschiedene Typen von Diesel-Standheizungen. Die meisten heizen nicht nur den Motor, sondern auch den Innenraum vor, was sowohl für das Fahrzeug als auch für den Fahrer ein Gewinn ist.
Übrigens hilft eine moderne Diesel-Standheizung auch im Sommer, damit sich das Innere des Fahrzeugs nicht bis zu wüstenähnlichen Temperaturen aufheizt, sondern angenehm kühl bleibt. Dafür sorgt die Standlüftungsfunktion, die insbesondere für die Besitzer von Hunden eine clevere Lösung ist, die ihren Liebling für die Zeit des Einkaufens im Auto lassen. Selbstverständlich sollte dennoch zusätzlich zur Sicherheit ein Fenster einen Spalt geöffnet werden, damit das Tier frische Luft bekommt. Auch die Klimaanlage arbeitet mit Hilfe einer intelligenten Diesel-Standheizung sehr viel schneller. Im Winter vermeidet eine Standheizung nicht nur klirrend kalte Temperaturen, sondern auch angelaufene Scheiben, die die Sicherheit gefährden können ebenso wie lästiges Eiskratzen. Heutige Diesel-Standheizungen sorgen für modernsten Komfort bei der Bedienung. Programmiert werden sie entweder mit Hilfe einer Vorwahl-Uhr, durch eine Funkgesteuerte Fernbedienung oder inzwischen sogar über das Telefon oder Handy.
Übrigens können umweltbewusste Autofahrer beruhigt werden. Eine Diesel-Standheizung muss nicht eine zusätzliche Gefahr für die Umwelt bedeuten, sondern oft sogar ganz im Gegenteil. Moderne Geräte leisten nach Angaben von Herstellern sogar einen Beitrag zum Umweltschutz, indem der Schadstoffausstoß deutlich reduziert wird, weil der Motor bereits vorgewärmt ist. Der Diesel-Verbrauch wird sich zwar durch den Einbau einer Standheizung leicht erhöhen, allerdings sorgt ein vorgewärmter Motor dann wiederum für einen geringeren Verbrauch von Kraftstoff.
Für jedes Aufheizen verbrauchen durchschnittliche Diesel-Standheizungen etwa 0,1 bis 0,5 Liter Kraftstoff. Autofahrer können, ausgehend vom aktuellen Diesel-Preis selbst schnell ausrechnen, wie teuer sie der Betrieb einer Standheizung kommt.
Außer Kraftstoff benötigt eine Diesel-Standheizung jedoch auch Strom, damit die Diesel-Einspritzung und das Gebläse betrieben werden können. Daher sollte die Autobatterie immer sorgfältig gewartet und im Bedarfsfall nachgeladen werden, damit es nicht zur bösen Überraschung am Morgen kommt: Ein warmes Auto nützt schließlich nicht viel, wenn es nicht mehr anspringt. Um dies zu vermeiden, kann man auch eine zweite Batterie einbauen lassen, die parallel zur ersten läuft, wenn die Lichtmaschine lädt. Auf diese Weise hat die erste Batterie immer genügend Strom zum Starten des Fahrzeugs.
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