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Oldtimer kaufen
Einen Oldtimer zu besitzen war für Viele schon immer etwas besonderes. Mancher macht daraus
eine Sammelleidenschaft und hat mehr als 10 der mindestens über 30 Jahre alten Fahrzeuge
zu Hause stehen.
Oft sind diese beim Erwerb nicht mehr fahrbereit, oder nur noch für kurze Strecken
fahrbereit, so dass man sich gleich vorab erkundigen sollte, wo es in der Nähe einen
Mechaniker gibt, der sich auf diese Veteranen spezialisiert hat, denn die Mitarbeiter
einer regulären Autowerkstatt werden bei einer Aufbereitung des Oldies mit dem Kopf
schütteln.
Oldies werden, je nach Baujahr in Oldtimerklassen A-G unterteilt. Danach richtet
sich auch - im Falle einer Zulassung - die Steuer und die Unterhaltskosten. Des
weiteren haben alle Autos, die 30 Jahre und älter sind, Anrecht auf ein Oldtimerkennzeichen
bei der Zulassungsbehörde. Diese Nummernschilder erkennt man mit dem Zusatz
"H".
Alle Automobile, die vor 1969 gebaut wurden, sind zusätzlich von der ASU befreit,
können aber mit entsprechenden Bausätzen nachgerüstet werden.
Wer solch ein Schnauferl erwirbt, sollte auf die Zustandsnoten des Verkäufers achten
- diese unterteilen sich von 1 bis 6) - wobei 1 bedeutet, dass der Oldie ohne Einschränkungen
fahrbereit und Zustand als neuwertig bezeichnet werden kann. Die Note 6 bedeutet,
dass ein Modell nicht mehr zu restaurieren ist, sondern nur noch geschichtsträchtigen
Wert hat.
Es gibt dutzende Oldieclubs und Veteranentreffen, bei denen man sich Tipps und Anregungen
zu Anschaffung und Unterhalt des Oldtimers holen kann.
Eine gute Möglichkeit, um sich im Voraus zu informieren, sind auch Bücher und Magazine
aus dem Zeitschriftenhandel.
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