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Elektrisches Schiebedach
Schiebedächer gibt es in verschiedenen Ausführungen, wobei es meist aus einem
Glasdeckel, einem Sonnenschutz und - bei neuen Fahrzeugen - einem elektrischen
Antrieb besteht. Schiebedächer sind entweder vom Fahrzeughersteller aus gleich
vorhanden, können aber auch nachgerüstet werden.
Seit einiger Zeit, ist der nachträgliche Einbau eines Schiebedachs wieder
stärker gefragt, vor allem bei älteren Autos, die keine Klimaanlage haben. Auch
das verbesserte Image der Schiebedächer spielt eine große Rolle für dieses
Comeback.
Während das Nachrüsten eines Schiebedachs in den 1980er Jahren noch als
Billigprodukt galt, denn besonders Supermärkte hatten Angebote im Programm, bei
denen Löcher in das Dach geschnitten wurden und darin ein preisgünstiges
Glasdach befestigt wurde.
Die Qualität ließ zu wünschen übrig und das Glasdach hielt nie, was es
versprach. Heute ist dies jedoch überhaupt kein Problem mehr, sofern der Umbau
von einem Fachmann vorgenommen wird.
Die Qualität ist entscheidend gestiegen und auch die Auswahl an Varianten ist
fast unerschöpflich. Neben einfachen Aufstelldächern, die sich nach hinten
hochklappen lassen, gibt es auch Faltdächer oder große Glasschiebdächer.
Faltdächer finden meist in Kleinwagen ihren Platz, während Glas- und
Hebe-Schiebedächer, auch in Autos bis zur oberen Mittelklasse nachgerüstet
werden. Die Kosten sind ebenso unterschiedlich wie die Varianten der eingebauten
Dächer. Für ein einfaches Modell muss man mit 200 bis 300 Euro rechnen, während
ein vollelektronisches Dach mit Sonnenrollos mit bis zu 1000 Euro zu Buche
schlägt.
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