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ABS nachrüsten
Das Nachrüsten von ABS an einen Fahrzeug ist machbar! Soviel zur Theorie. In der
Praxis steht dem nachträglichen Einbau des Anti-Blockiersystems aber einiges an
Geld- und Zeitaufwand entgegen. Trotz allem ist es ratsam, denn die Sicherheit des
Fahrzeugs wird so optimal verbessert. Das Equipment, bzw. die einzubauenden Teile
sind natürlich zum einem die ABS-Pumpe, ein passendes Steuergerät, ein verändertes
HA-Differential sowie Sensoren an den Rädern.
Auf Seiten der Teile war es das auch schon - wenn da nur nicht der Zeitfaktor wäre.
Diverse Teile an der Mechanik des Wagens müssen getauscht werden, vornehmlich natürlich
an den Achsen. Neben diesem Aufwand ist auch die Verkabelung des schon angesprochenen
Steuergeräts ist kein Job für eine Viertelstunde. Nicht immer sind auch die benötigten
Teile mit den vorhandenen, im Auto verbauten Komponenten kompatibel und so müssen
unter Umständen vorhandene Teile auch noch ausgetauscht werden.
Es ist davon abzuraten ein ABS selber nachzurüsten, wenn man nur über das viel zitierte
gefährliche Halbwissen verfügt. Zur eigenen Sicherheit ist es empfehlenswert, sich
an eine Kfz-Werkstatt wenden. Ein geübter Fachmann dürfte für die notwendigen Umbauten
und Einbauten etwa einen Werktag brauchen.
Lohnt sich die Nachrüstung?
Der Sicherheitsaspekt ist unbestritten, ganz gleich wie alt das Auto sein mag und
vom Wert her macht ein nachträglicher Einbau von AB-Systemen den Wagen sicherlich
nicht billiger. Neben der Steigerung der Fahrsicherheit profitiert man letztlich
auch durch einen erhöhten Wiederverkaufswert.
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