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Autowebsite » Fahrsicherheit » Sprung in der Windschutzscheibe

Sprung in der Windschutzscheibe




Kracks - da ist es passiert: Jeder kennt diesen Fall, ob aus der Werbung oder aus eigener Erfahrung. Ein winziger Stein kann dafür sorgen, dass die Windschutzscheibe des Autos einen Sprung oder Riss bekommt, wenn er mit schnellem Tempo gegen die Scheibe katapultiert wird.

Doch was ist dann zu tun?

Generell gilt: Jeder Sprung oder Riss in der Windschutzscheibe sollte ernst genommen werden. Die Frontscheibe eines Autos steht nämlich unter Spannung, so dass das Glas schnell vollends springen oder zersplittern kann, wenn man in ein Schlagloch gerät oder das Glas durch einen anderen Vorfall zu hoher Spannung und zu starkem Druck ausgesetzt ist. Bei einem Unfall kann das gefährliche Folgen haben: Glassplitter können den Fahrer schwer verletzen. Denn wenn eine Windschutzscheibe zersplittert, können die Scherben Gesicht und Augen insbesondere von Fahrer und Beifahrer erheblich gefährden.

Unterschieden werden muss jedoch zwischen einem Schaden, der beispielsweise durch Steinschlag entstanden ist, und größeren Rissen.

Ein Schaden durch Steinschlag misst meist nur weniger als fünf Zentimeter im Durchmesser und muss in dieser Größenordnung nicht von heute auf morgen repariert werden. Anders sieht es mit größeren Rissen aus: Diese sind erheblich gefährlicher und sollten daher möglichst sofort behoben werden. Bei Steinschlägen und Rissen heißt es eben schnell handeln. Wer abwartet, den bestraft die Gravitation, denn der Riss "wandert" mit der Zeit über die Scheibe und vergrößert sich dabei.

Die Reparatur wird damit nicht nur schwieriger, sondern auch teuerer:

Im schlimmsten Fall muss die gesamte Frontscheibe ausgetauscht werden.

Wer Teilkasko für sein Auto abgeschlossen hat, kann sich glücklich schätzen im Falle eines Steinschlag-Schadens in der Windschutzscheibe, denn die Versicherungen übernehmen den Fall in den meisten Fällen, so dass keine Kosten für den Besitzer anfallen, nicht einmal die Selbstbeteiligung. Aber auch ohne Teilkasko kann man die Kosten für eine Reparatur im Rahmen halten, wenn man Preise verschiedener Anbieter sorgfältig vergleicht. Die Reparatur selbst dauert meist nur zehn bis zwanzig Minuten.

Die beschädigte Stelle der Windschutzscheibe wird dabei einfach mit einer speziellen Art Harz aufgefüllt und geglättet. Allerdings ist diese Methode der Reparatur nur möglich, wenn es sich um einen kleinen Schaden handelt, der sich nicht im direkten Sichtfeld des Fahrers befindet. In einem solchen Fall ist nicht nur die Verkehrssicherheit gefährdet, sondern das Fahrzeug wird auch mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht die nächste TÜV-Prüfung überstehen. Daher sollte in diesem Fall die Frontscheibe des Autos gleich ausgewechselt werden. Dies allerdings kann sich - ohne Teil- oder Vollkasko - um eine teuere Angelegenheit handeln. Wenn es um ein gebrauchtes Auto geht, kann es in diesem Fall unter Umständen sogar günstiger sein, sich einen neuen Wagen zuzulegen, statt die Scheibe kostspielig zu ersetzen. In jedem Fall empfiehlt es sich aber, die Angebote mehrerer Werkstätten zu vergleichen.




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