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Reifendrucktabelle
Wer ein Auto fährt, der sollte sich auch regelmäßig darum kümmern, dass die Reifen kontrolliert werden. Hierzu zählt dass die Reifen gut angezogen sind und natürlich auch, dass der Reifendruck stimmt.
Gerade wenn die Reifen frisch gewechselt wurden, zum Beispiel vom Wechsel von Winter auf Sommerreifen, sollte darauf geachtet werden, dass alles in Ordnung ist.
Beim Anziehen der Reifenmuttern ist es wichtig, dass diese nicht zu feste angezogen werden, aber dennoch gut sitzen. Bedingt dadurch, dass diese in der Regel durch 4 bis 5 Muttern befestigt werden, kann der Reifen optimal montiert werden. Wenn ein Reifen nicht richtig fest sitzen sollte, heißt dies allerdings nicht, dass er direkt von der Achse fällt. Bevor dies passiert, macht sich ein lockerer Reifen durch laute, nicht homogene Geräusche aufmerksam, so dass genügend Zeit vorhanden ist, anzuhalten und die Muttern nachzuziehen. Darüber hinaus sollte etwa 100km nach dem Reifenwechsel noch einmal geschaut werden, ob die Muttern feste sitzen. Wenn dies der Fall ist, sollte der Reifen ohne Probleme laufen.
Ebenfalls ist der Reifendruck sehr wichtig. In einer Reifendrucktabelle des Herstellers ist es möglich, zu erfahren, mit welchem Druck die einzelnen Reifen gefahren werden müssen, bzw. sollten. Zu beachten ist dabei, dass der Druck zwischen Vorder- und Hinterachse zwar verschieden sein kann, allerdings an den Achsen selbst beide Reifen den gleichen Druck haben müssen, damit der Wagen gleichmäßig fährt. Bei vielen Autos, wie zum Beispiel bei einem Kombi ist im vorderen Reifen meist ein niedriger Druck als im Hinteren. Das liegt daran, dass in einem Kombi hinten viel Gewicht geladen werden kann. Als Faustregel lässt sich sagen, dass bei einer hohen Beladung auch der Druck im Reifen erhöht werden muss.
Die Reifendrucktabelle gibt den optimalen Druck für den Reifen vor.
Zu beachten ist, dass der Reifendruck auch direkt mit dem Benzinverbrauch zusammenhängt.
Wenn der Reifendruck optimal gewählt wird, kann der Reifen gut laufen und somit wird allgemein weniger Benzin verbraucht. Darüber hinaus sollte aber nicht zuviel Druck aufgebaut werden, da sonst zum Beispiel die Hinterachse nicht mehr richtig federt, sondern beginnen kann, auf einer unebenen Straße leicht zu hüpfen. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Reifendruck leider zu hoch gewählt wurde und ein wenig reduziert werden muss.
Der Reifendruck ist zusammengefasst abhängig von der Größe der Reifen, vom Aufbau des Autos und natürlich auch davon, wie das Auto beladen wird. Die Unterschiede des Druckes der einzelnen Achsen sollten nicht zu groß sein. Ein Beispielwert ist zum Beispiel auf der Vorderachse ein Druck von 2,5 Bar und ein Druck von 3,2 Bar auf der hinteren Achse, falls der Wagen hinten gut beladen werden sollte. In der Bedienungsanleitung des Autoherstellers befindet sich in der Regel eine ausführliche Reifendrucktabelle, die genauere Informationen darüber gibt, bei welcher Beladung der Druck wie gewählt werden sollte.
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