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Fahrsicherheitstraining
Die Straßen werden immer voller, der Verkehr unübersichtlicher. Wohngebiete sind
zugeparkt zur Verkehrsberuhigung, und erschweren die Übersicht.
Wohl jeder hat Angst, vor plötzlich aus dem Nichts kommend zu scheinenden, auf die
Fahrbahn laufenden Kindern oder Tieren. Was ist zu tun, um andere Personen und sich
selbst nicht zu gefährden, das Fahrzeug zu schonen und Schlimmes zu verhindern?
In einer Extremsituation bleibt oft nicht viel Zeit, sich die richtige Reaktion
zu überlegen, sodass auch hier Übung den Meister macht.
Beim Fahrsicherheitstraining wird man mit dem Verhalten des Fahrzeugs in nicht ganz
alltäglichen Situationen vertraut gemacht. Ein Wissen, was in der Fahrschule zum
Erlangen des Führerscheins nicht in der Praxis vermittelt wird.
Auf speziellen Trainingsanlagen übt man Fahrtechniken, um im wirklichen Ernstfall
auf der Fahrbahn richtig, umsichtig und sicher zu reagieren. Großes Augenmerk dabei
auf verschiedene Bremstechniken gelegt, man übt den sauberen Spurenwechsel und lernt
beim Kurventraining die Fliehkräfte des Fahrzeugs einzuschätzen.
Es gibt mittlerweile gezielte Trainingsangebote für Erstfahrer und Jugendliche,
spezielle Frauentrainingskurse, Seniorenkurse, die auch mit neuen Techniken, wie
dem ABS (Antiblockier-System) vertraut machen gemacht werden sollen.
Ebenso gibt es Kurse für bereits fortgeschrittene Mehrfachteilnehmer, die ihr erlangtes
Grundwissen auffrischen wollen, und Kurse für andere spezielle Gruppen, zu denen
auch die behinderten Fahrer oder spezielle Berufsfahrer gehören.
Vermittelt wird das Wissen in Wochenendkursen oder eintägigen Basiskursen. Bei Senioren
und behinderten Fahrern wird auch im Training gezeigt, wie man eventuelle körperliche
Handicaps beim Fahren kompensieren kann.
Wer sich für ein Fahrsicherheitstraining interessiert, kann zwischen verschiedenen
Anbietern wählen - am Bekanntesten sind wohl die Trainings vom ADAC und der deutschen
Verkehrswacht, aber auch viele Autohersteller und Privatanbieter bieten Kurse an.
Einige Träger von Unfallversicherungen und Berufsgenossenschaften bieten Kursteilnehmern
Zuschüsse an. Die Kosten für Kurse variieren je nach Anbieter, für einen Basiskurs
muss man durchschnittlich mit 70 bis 100 Euro rechnen.
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