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Pannenhilfe
Die Pannenhilfe ist für manchen Kraftfahrer – nicht nur auf der Autobahn – der
rettende Engel, wenn das Fahrzeug nicht mehr fährt. Gerade, wenn die Zeit drängt,
weil ein dringender Termin ansteht, ist es besonders ärgerlich, wenn das Auto nicht
anspringt. Auch wenn der voll beladene Wagen mitten auf der Reise gen Süden streikt,
die Kinder langsam unruhig werden, wird es Zeit, die entsprechende Notrufnummer
zu wählen.
Die Mitarbeiter der Pannendienste werden dann von der Zentrale über Funk oder auch
über das Mobiltelefon beauftragt, sich das Problem umgehend vor Ort anzuschauen
und zu beheben.
Die Pannenhilfe ist eine Art Autowerkstatt auf zwei oder vier Rädern. Die Mitarbeiter
der Pannenhilfe sind ausgebildete Kfz-Mechaniker, die besonders gut improvisieren
können. Sie müssen sich ausgesprochen gut mit den Fahrzeugen selbst, sowie den Eigenheiten
der einzelnen Fahrzeugtypen auskennen.
Allerdings hat sich oft genug herausgestellt, dass es sich meistens nur um Kleinigkeiten
wie ein leerer Tank oder eine leere Autobatterie handelt. Kleinere Probleme werden
schnell behoben, soweit der Mechaniker die passenden Teile dabei hat, größere Reparaturen
müssen doch in einer richtigen Werkstatt durchgeführt werden. In diesem Fall kann
die Pannenhilfe nur für den Abtransport des Fahrzeuges sorgen.
Allerdings wird die Pannenhilfe immer schwieriger, da in Autos zunehmend mehr Elektronik
eingesetzt wird, die mit den üblichen Reparaturmöglichkeiten der mobilen Werkstatt
nicht instand gesetzt werden kann.
Aus diesem Grund sind viele Fahrzeuge der Pannenhilfe bereits mit Computern ausgestattet,
die eine Verbindung zu den verschiedenen Bordcomputern der Fahrzeughersteller herstellen
können. So können leichtere Fehler lokalisiert und behoben werden, damit die Fahrt
danach erfolgreich fortgesetzt werden kann.
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