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Autowebsite » Autopflege / Reinigung » Auto Nanoversiegelung

Auto Nanoversiegelung




Die Nanoversiegelung ist besser bekannt als "Lotus-Effekt". Hierbei werden Nano-Partikel auf Oberflächen aufgebracht, welche - ähnlich die der Lotus Blüte - Schmutzabweisend fungieren. Durch das Aufbringen werden kleinste Unebenheiten geglättet , sodass sich weder Schmutz noch Wasser auf der Oberfläche halten kann.

Neben dem Lack und den Scheiben, lassen sich auch die Polster und sämtliche Plastikteile schützen. Richtig angewandt macht eine solche Versiegelung eine Autowäsche fast unnötig, da sich das Auto bei Regen förmlich selbst wäscht. Trotzdem ist hier Vorsicht geboten, denn zum einen steht noch nicht fest ob Gesundheitsrisiken entstehen und zum andern ist nicht in allen Produkten auf denen "Nano" draufsteht auch die Wirkung des Lotus-Effekts garantiert.

Wenn man die Angebote hierzu vergleicht, findet man Produkte von 5 bis 100 Euro die den gleichen Erfolg versprechen. Speziell bei der Behandlung der Windschutzscheibe ist hier Vorsicht geboten. Bei minderwertigen Produkten stellt sich sonst schnell genau der Gegenteilige Effekt ein und die Windschutzscheibe verschmiert beim Betrieb des Scheibenwischers.

Einige angebotene Versiegelungen werben mit einer einfachen Anwendung, während andere dem Verbraucher mehrere Arbeitsschritte abverlangen. Da muss erst gereinigt, dann aufgetragen, dann noch mal gereinigt und noch mal aufgetragen und schließlich auch noch poliert werden. Nanotechnik ist ein weites Feld und der Endverbraucher hat keine Möglichkeit aufgrund der Inhaltsstoffe herauszufinden, ob die gewünschten Ziele damit zu realisieren sind.

Wer sein Auto also dauerhaft gegen Witterungseinflüsse und Schmutz schützen möchte, sollte eine Nano-Verisegelung von Profis ausführen lassen. Das ist zwar recht teuer rechnet sich aber im Laufe der Zeit, da man das Geld beim Kauf von Politur, Wachs und bei der Autowäsche letztlich einspart.




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Leser-Kommentare (1)

Physik (16.04.2010 12:29:36)

Berichtigung....
Nanotechnologie bewirkt genau das Gegenteil. An einer "geglätteten" Fläche kann sich der Schmutz aufgrund der grösseren Auflagefläche besser absetzen. die Nanotechnologie bewirkt eine mikroskopisch kleine Unebenheit der behandelten Fläche!! (da der Lack schon unbehandelt ziemlich glatt erscheint, sprechen wir selbstverständlich von mikroskopischen Grössen,daher auch der Begriff Nano)
durch die geringere Auflagefläche wird so die Reibung minimiert und dadurch können sich Schmutzpartikel nicht mehr festsetzen. Vergleichbar ist dies mit einem grossen Block, welcher über eine Fläche gezogen werden soll: Auf einer Fläche mit einer kugelstrukturierten Oberfläche lässt sich der Block viel einfacher bewegen als auf einer "ebenen" Fläche.




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