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Auto Handwäsche
Das Auto waschen ist immer wieder eine Sache für sich und oft stellt sich die
Frage, welche Methode wohl besser für das Fahrzeug ist: Handwäsche oder
Waschanlage?
Diese Fragen kann man jedoch nicht mit einem klaren "Ja" oder "Nein"
beantworten, denn beide Varianten haben Vor- und Nachteile.
Grundsätzlich lehnen professionelle Autopfleger eine Waschanlage ab. Als
Argument hört man immer wieder, dass aufgrund des enormen Kostendrucks die
Bürsten der Waschanlage nur selten so ausgetauscht werden, wie es sein sollte.
Um auch mit abgenutzten Bürsten ein gutes Ergebnis zu erreichen, stellen die
Waschanlagenbesitzer den Anpressdruck höher ein. So entstehen die typischen
Waschanlagenkratzer, welche in Längsrichtung verlaufen.
Grundsätzlich gibt es keine Autowäsche die pflegender und kostengünstiger ist
als eine Handwäsche. Jedoch sind hierbei so einige Dinge zu beachten. So sollte
ein Auto niemals in der direkten Sonne gewaschen werden, da die Oberfläche sonst
schon beim Waschvorgang antrocknet. Zudem sollte es nicht zu heiß oder zu kalt
sein. Ideal sind Temperaturen zwischen 16 und 25 Grad.
Bürsten und Schwämme sollte man nicht benutzen, am besten sind gewöhnliche
Frotteetücher. Schwämme nehmen in ihren feinen Poren den Schmutz auf, was zu
Kratzern führt. Bürsten schieben den Schmutz von einer Seite zur anderen und
nehmen ihn nicht auf. Frottee hingegen nimmt den Schmutz zwischen den feinen
Schlingen auf und bleibt dabei trotzdem weich.
Gewaschen wird grundsätzlich mit lauwarmen Wasser und ein wenig Reinigungsmittel
speziell für die Autopflege. Zunächst wird das Auto am besten mit einem Schlauch
befeuchtet und dann mit dem Frottee und dem lauwarmen Wasser gesäubert. Hierbei
beginnt man am besten mit der Motorhaube, dem Dach und der Kofferraumklappe,
weiter mit den Seitenteilen und dann die Fenster.
Anschließend folgen die Felgen, wobei auf säurehaltige Mittel verzichtet werden
sollte. Fester Schmutz kann zunächst mit einem Pinsel gereinigt werden, wobei es
sich um Borsten handeln sollte, die in einer Kunststoffhülse gehalten werden, da
eine Blechhülse Kratzer hinterlassen kann. Anschließend wird der gesamte Wagen
mit einem Wasserstrahl gespült.
Nun muss das Auto getrocknet werden, wofür man kein Leder verwenden sollte,
sondern für die großen Flächen eher einen Wischer mit einer ganz weichen
Gummilippe. Für die dann noch feuchten Stellen eignet sich auch zum Trocknen
hervorragend ein Frotteetuch.
Nun erfolgt der letzte Schritt – das Polieren und Versiegeln. Es gibt im
Fachhandel Produkte, die beides in einem Arbeitsgang können. Somit haben
Insektenreste, Teerflecken, Vogelkot, Industrieverschmutzungen und Rost keine
Chance mehr - und das, ohne den Lack anzugreifen.
Eine solche Politur bringt man am Besten mit einem alten T-Shirt auf. Zunächst
wird das Mittel mit einem Shirt eingerieben und mit einem anderen Shirt wieder
weggewischt.
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Leser-Kommentare (1)
vitanick
(17.11.2010 13:02:06)
Soweit ganz gute Beschreibung, jedoch keinesfalls T-Shirts zum Polieren verwenden. Zum Auftragen wird ein Polierschwamm oder Microfasertuch verwendet. Zum Auspolieren ein Microfaser-Polierhandschuh.
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