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Autowebsite » Autokauf » US Fahrzeuge

US Fahrzeuge




Was klassische US-Fahrzeuge so besonders macht, ist zum einen die aus europäischer Sicht schier endlose Größe, und die teils überdimensionierte Motorisierung in Form von Pferdestärken, welche zumeist aus V8-Motoren ihren Dienst leisten.

Ein weiterer Grund für die große Faszination dieser Autos ist die Tatsache, dass diese in Deutschland so gut wie nicht zu sehen sind. Zahlreiche "amerikanische Flaggschiffe" aus den 70er und 80er Jahren sind im deutschen Straßenverkehr das Symbol für unwirtschaftliche Fahrweise. Neben dem hohen Verbrauch und der immens hohen Versicherungssumme, muss man sich damit abfinden, dass die kompakteren, europäischen Fahrzeuge stets eher eine Parklücke besetzen. Wen wundert es dann, dass diese Fahrzeuge in der Regel nur von Liebhabern als Zweitwagen über Landstraßen bewegt werden, welche einem evtl. einen Hauch der "Route 66" verleihen.

Ein original US-Fahrzeug kauft man am besten - wenn vorhanden - über amerikanische Freunde. Ansonsten kann man in speziellen Anzeigenblättern, die an Tankstellen verkauft werden, einen passenden Wagen finden. Viele Amerikaner legen auch einfach ein Schild „For Sale“ in ihr Auto. Am günstigsten kauft man grundsätzlich von Privat, denn Händler bieten zwar eine große Auswahl, jedoch addieren sie meist 500 Dollar dazu, wenn sie auf einen deutschen Touristen treffen, der ein US-Fahrzeug kaufen möchte. Des weiteren gibt es verschiedene Vermittlungen, die den Autokauf von Deutschland aus organisieren.

In Amerika gibt es keinen TÜV, weshalb teilweise sehr alte Fahrzeuge angeboten werden. Hierbei ist dann Fachkenntnis gefragt, um sicherzustellen, das man nicht die Katze im Sack kauft.

US-Fahrzeuge besitzen keinen Fahrzeugbrief sondern einen Titel. Dies ist eine kleine Urkunde, welche die wichtigsten Fahrzeugdaten enthält, wobei es allerdings keine Angaben über die Vorbesitzer gibt. Mit diesem Titel muss man zum amerikanische Straßenverkehrsamt gehen und den Wagen registrieren lassen. Hierzu wird ein Führerschein und teilweise auch ein Reisepass verlangt.

Wichtig sind dann die Nummernschilder, bei denen man sich die Aufkleber ansehen sollte. Es gibt einen für den Monat und einen für das Jahr, die beide anzeigen, für wie lange die Steuern bezahlt sind. Die USA kennen keine, daher sollte darauf sorgfältig geachtet werden. Neue Nummernschilder bekommt man beim jeweiligen Straßenverkehrsamt.

Nun muss man nur noch einen Weg finden, das Fahrzeug nach Deutschland zu überführen. Hilfestellung geben hierbei die Autohändler, oder die deutsche Vermittlung übernimmt diesen Vorgang.




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