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Betrug beim Autokauf
Immer wieder wird in der Presse von unseriösen Gebrauchtwagenhändler gesprochen
und immer wieder kommen unseriöse Machenschaften ins Gerede. Wie jedoch kann man
sich vor einem Betrug beim Autokauf schützen?
Zunächst einmal ist grundsätzlich beim Autokauf aus dem Ausland äußerte Vorsicht
geboten. Man weiß erst einmal nie, ob der Verkäufer auch tatsächlich liefert.
Bei Anzeigen in der Zeitung merkt man anhand der Telefonnummer schnell, ob sich
das Auto im Ausland befindet. Ist nur eine Handynummer angegeben, lässt dies den
sicheren Schluss zu, dass der Verkäufer nicht identifiziert werden kann. Auch
bei den Mehrwertnummern sollte man vorsichtig und stutzig werden, denn oftmals
gibt es hier gar kein Auto zu kaufen, sondern lediglich eine hohe
Telefonrechnung am Monatsende.
Nachdenklich sollte der Käufer werden, wenn eine Vorkasse gewünscht ist. Oft
wird hierbei eine Bank wie Wester-Union oder MoneyGram eingeschaltet, die
Sicherheit suggerieren. Mit diesen Banken können Gelder ins Ausland transferiert
werden und der Verkäufer kann dort das Geld in bar abholen, ohne das eine
Adresse oder ein Wohnsitz des Empfängers bekannt ist. Die Kontrollen hierbei
lassen leider sehr zu wünschen übrig. In diesem Fall sollte man besser auf einen
anerkannten Treuhand-Service setzen. Vorkasse-Zahlungen ins Ausland sollten
grundsätzlich nur dann vorgenommen werden, wenn die Identität des Verkäufers
eindeutig geklärt ist. Vorkassen sind jedoch beim Autokauf eher unüblich.
Oft kommt es aber vor, dass der Verkäufer den Käufer darum bittet, eine
Anzahlung zu leisten, damit er die Papiere von seiner Bank abholen kann. Das
kann der Wahrheit entsprechen, muss aber nicht so sein. Handelt es sich um
Auslandskäufe, fehlt anschließend vom Verkäufer meist jede Spur. Somit gilt: für
sämtliche Anzahlungen oder Vorkassen sollte grundsätzlich ein Treuhand-Service
in Anspruch genommen werden.
Ein ebenfalls beliebter Trick ist die Vortäuschung eines Privatkaufs. In
Deutschland lässt es ein Privatkauf zu, dass der Verkäufer die Gewährleistung
für das Fahrzeug ausschließt. Oft tritt hierbei der Verkäufer als Strohmann für
einen Händler auf. Schützen kann man sich hiervor mit einem Blick in den
Kfz-Brief. Ist der Verkäufer auch der eingetragene derzeitige Halter?
Im Bezug auf die Technik wird bei einem Kfz auch sehr oft und gerne geschummelt.
Hier hilft es nur, sich das Auto mit einen Fachmann gründlich anzuschauen.
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Leser-Kommentare (1)
werner
(07.06.2009 21:26:04)
Auch ich bin gerade auf einer Autoangebotsseite fast auf einen Betrüger hereingefallen. Das Angebot kam aus Deutschland, Kontakttelefonnummer jedoch nur Handy. Beim ersten e-mail-Kontakt stellte sich heraus, dass der Verkäufer sich angeblich in England befindet (beruflich) und für meine festen seriösen Kaufabsichten eine Sicherheit in Form einer Zahlungsanweisung in Höhe von EUR 3.000,- über die „westernunion“ an eine Ihm fremde Person ausstellen sollte. Eine Kopie der Anweisung sollte Ihm per mail zugehen. Da er eigentlich nicht ohne Ausweis an das Geld kommt, riet mir die Westernunion dennoch SOFORT davon ab. Das Geld ist dann weg! Man weiß nicht wie, aber …. weg. Da der Mensch sich bei Schnäppchen schnell blenden lässt und der Verstand nur eine zweitrangige Warnfunktion einnimmt, möchte ich allen hiermit meine Erfahrung nochmals dokumentieren und sagen: Finger weg!! Keine Vorkasse, keine Zahlung auf angeblich sichere Treuhandkonten, wenn es sich um sogenannte Schnäppchenangebote aus dem Ausland handelt. Ich will nichts verallgemeinern, aber bevor Sie 100-te oder 1000-de EUR verlieren, lieber verzichten. MfG werner
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