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Autokauf in Polen
Käufer von Neuwagen legen vor allem Wert auf eine gute Ausstattung und natürlich
nicht zuletzt auf einen günstigen Preis. Letzteres ist in Deutschland nur selten
in einem gewünschten Maße zu bekommen. Dies kann vor allem dann behauptet werden,
wenn man einen Blick auf die europäischen Nachbarländer wirft.
Immer mehr Deutsche kaufen aus diesem Grund Neuwagen aus anderen Ländern der EU.
Ein besonders beliebtes Ziel ist dabei Polen. Dort finden sich die gleichen Marken,
mit der gleichen individuellen Wunschausstattung wie in Deutschland, allerdings
zu einem völlig anderen Preis.
Da die Einwohner Polens zumeist einen geringeren Verdienst haben, werden die Fahrzeuge
dort günstiger angeboten. Man sollte sich jedoch darüber im klaren sein, dass die
Serienausstattung aus diesem Grund oft weniger umfangreich ist, als die in Deutschland.
So fehlen bei einigen Marken die elektrischen Fensterheber ebenso wie der Russpartikelfilter
bei Dieselfahrzeugen. Wer also in Polen einen EU-Neuwagen kaufen möchte, sollte
sich die Preislisten samt den Ausstattungsmerkmalen genau ansehen.
Die Preisunterschiede liegen zwischen 10% und 25%, bezogen auf den Listenpreis in
Deutschland. Dabei sollte der Käufer auch in Polen immer versuchen, den Preis zu
verhandeln, denn auch hier haben die Autohäuser entsprechende Preisspannen.
Gerade in der Grenzregion sprechen viele Verkäufer in Autohäusern Deutsch, sodass
Verhandlungen leicht möglich sind.
Wer in Polen ein Auto kauft, benötigt einen Stempel vom Händler vor Ort, denn nur
so ist die Gewährleistung gegeben. Gleichzeitig ist der Stempel eine Bestätigung,
dass das Auto in Ordnung ist, was dem Besitzer in Deutschland den Gang zum TÜV spart.
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