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Pollenfilter
Vor einigen Jahren war es noch so, dass alles, was in der Außenluft so vorhanden war, auch ungehindert ins Fahrzeug-Innere vordringen konnte. Darunter waren nicht nur unangenehme Gerüche, sondern auch viele gesundheitsschädliche Stoffe. Zumindest in der Mittelklasse und in der Oberklasse gehören Pollenfilter deshalb heute zum standardmäßigen Umfang der Ausstattung und müssen nicht extra geordert werden.
In den meisten Autos ab der Mittelklasse gehören Pollenfilter genauso normal zur Ausstattung wie ein rechter Außenspiegel auch. Dieser muss in den meisten Fällen nicht mal extra geordert werden. Jedes Auto hat ein Ventilationssystem, welches die Luft im Innern des Autos umwälzt beziehungsweise erneuert. Die verbrauchte Luft wird durch einen Ventilator nach draußen befördert und frische Luft herein gesaugt.
Würde die Luft in einem Auto nicht ständig erneuert werden, würden innerhalb kürzester Zeit die Scheiben von innen beschlagen. Aber nicht alles, was sich in der Außenluft befindet, soll auch ins Fahrzeug-Innere gelangen. Staub, Dieselruß, Pollen und schlechte Gerüche wollen die meisten Menschen außerhalb des Autos wissen. Allergiker und Menschen, die sensibel auf Fremdpartikel in der Luft reagieren, wissen das Vorhandensein eines Pollenfilters zu schätzen.
Für diese Menschen ist der Pollenfilter ein zusätzliches Maß an Sicherheit. Ein Autofahrer, der während der Fahrt niesen muss, ist eine beachtliche Strecke orientierungslos unterwegs. Wer durch diesen Umstand einen Unfall verursacht, riskiert eventuell seinen Versicherungsschutz. Medikamente wie Nasentropfen oder Augentropfen können von Allergikern auch nur bedingt eingesetzt werden, weil diese unter Umständen die Reaktionsfähigkeit herab senken. Wirkungsvolle und dauerhafte Abhilfe schafft hier nur ein Pollenfilter.
Angeboten werden Pollenfilter in zwei verschiedenen Ausführungen. Die einfache Ausführung filtert Dieselruß, Feinstaub, Pilzsporen und Pollen aus der Luft heraus. Pollenfilter gibt es noch in einer wesentlich besseren Ausführung, diese ist mit einem Aktivkohlefilter ausgestattet, welche zusätzlich noch gasförmige Bestandteile wie Ozon, Stickstoffdioxid, Benzol und sogar schlechte Gerüche filtern kann.
Der Pollenfilter hält kein Autoleben lang, er muss genauso wie der Luftfilter des Motors regelmäßig gewechselt werden. Empfehlenswert wäre, den Pollenfilter einmal im Jahr oder nach 15.000 km auszutauschen. Länger als 30.000 km sollte er aber keinesfalls im Auto verbleiben, weil ein verbrauchter Filter ebenso schädlich ist, wie gar keiner. Wenn es im Auto muffig riecht, ist das meist ein sicheres Zeichen für einen verbrauchten Pollenfilter.
Der Pollenfilter kann in den meisten Fällen vom Fahrzeugeigentümer selbst gewechselt werden. Sie sind im Fachhandel erhältlich für etwa 8-40 Euro, der Austausch dauert ungefähr 15-20 Minuten. Wer dafür eine Anleitung braucht, findet die für sein Fahrzeug eventuell auf bosch.de oder micronair.de.
Ältere Autos können unter Umständen mit einem Pollenfilter nach gerüstet werden.
Es geht aber nicht bei allen Fahrzeugen, weil bei Einigen der Aufwand zu groß
wäre. Welche Fahrzeuge für eine Nachrüstung in Frage kommen, weiß Ihr
Werkstattmeister, er muss dafür nur einen Blick in seinen Computer werfen.
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