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Motorreiniger




Zunächst ist einmal ganz klar festzustellen, dass man mit einem Motorreiniger in keinem Fall aus einem vergammelten Motor einen Motor in Formel-1-Optik hinbekommt. Hingegen der Hertellerngaben ist für ein akzeptables Ergebnis etwas mehr nötig, als Motorreiniger aufsprühen, einwirken lassen und lässig den Wasserschlauch drauf halten. Jedoch ist die Reinigungskraft des Motorreinigers oft erstaunlich, da selbst fettige und ölige Flecken mit ein bisschen Handarbeit weggehen.

Zunächst wird der Motorreiniger aufgetragen und muss ein wenig einwirken. Dann kann man mit einem alten Schwamm oder einem Pinsel für die schwer zugänglichen Stellen, den Motor nacharbeiten. Anschließend wird der Motor mit einem Wasserschlauch oder einem Käscher abgespült. Der Motorreiniger hat jedoch noch ganz andere hilfreiche Funktionen, denn es kann auch auf Felgen der Bremsstaub damit entfernt werden.

Wichtig ist bei jedem Motorreiniger zu wissen, dass es sich hierbei um ein Mittel mit gefährlichen Inhaltsstoffen handelt. So sind Phosphate, nichtionische und anionische Tenside sowie anorganische Salze und Salze organischer Säuren enthalten. Die meisten Motorreiniger sind daher als gefährlich im Sinn der gültigen Zubreitungsrichtlinie eingestuft. Besonders ist zu beachten, dass die Mittel den Augen reizen und dass man beim Aufsprühen darauf achten sollte, den Sprühnebel nicht einzuatmen.

Bekleidung, die mit dem Motorreiniger in Berührung gekommen ist sollte man sofort ausziehen. Zu empfehlen ist die Verwendung eines Atemschutzgerätes. In den meisten Fällen ist der Motorreiniger selbst nicht brennbar, jedoch können explosive Gase freigesetzt werden. Daher sollten die gängigen Brandschutzmaßnahmen bei der Verwendung getroffen werden.

Der Umwelt zuliebe sollte Motorreiniger auch nicht in die Kanalisation, ins Oberflächenwasser und ins Grundwasser gelangen. Bei einem Auskippen sollte ein flüssigkeitsbindendes Material wie Sand oder Sägemehl aufgebracht werden. Reste des Motorreinigers sollten in Arbeitsräumen, die ausreichend belüftet werden können, gelagert werden. Zudem ist die Lagerung nur in geschlossenen Originalbehältern erlaubt.




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Leser-Kommentare (1)

blabla (14.12.2008 00:31:01)

"Wichtig ist bei jedem Motorreiniger zu wissen, dass es sich hierbei um ein Mittel mit gefährlichen Inhaltsstoffen handelt. So sind Phosphate, nichtionische und anionische Tenside sowie anorganische Salze und Salze organischer Säuren enthalten."

Also ich kenne mich mit Motorreinigern nicht aus, aber Phosphate, anionische und nicht ionische Tenside sind in Spülmittel oder Waschpulver enthalten und man kann sie kene gefährliche Inhaltsstoffe nennen. Ich verstehe nicht was ist an anorganischen Salzen oder Salzen von organischen Säuren so gerfährlich (es gibt auch giftige Salze, z,B. von Schwermetellen, aber der Author sollte konkrete Beispiele geben) Phosphate sind z.B in Cola enthalen.




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