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Motoröl Unterschiede




Motoröle müssen hohe Anforderungen erfüllen. Sie sollen die Reibung vermindern, die durch Bewegungen der Maschinenteile entsteht und somit den Verschleiß reduzieren. Außerdem sollen sie den Motor reinigen, kühlen und Verbrennungsrückstände aufnehmen. Hinzu kommen noch etliche weitere Aufgaben, die das Öl hat, wie zum Beispiel die Senkung des Kraftstoffverbrauchs oder die Steigerung der Leistung.

In erster Linie unterscheidet man zwischen Mineralölen und synthetischen Ölen. Synthetische Öle verfügen über ein deutlich besseres Viskositätsverhalten. Sie sind hitzebeständiger und können sich auch bei Kälte schneller verteilen und somit den Motor auch direkt nach dem Start besser schützen.

Für den Großteil der Autos ist also eindeutig synthetisches Motoröl zu empfehlen. Ausnahmen sind jedoch Oldtimer sowie ältere Fahrzeuge mit hoher Laufleistung und erhöhtem Ölverbrauch.

Obwohl es Qualitätsnormen gibt, die jedes Öl erfüllen muss, gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Der Grund für die großen Unterschiede ist die Zusammensetzung der heutigen Motorenöle. Einem Grundöl werden zwischen 2 und 20 % Additive beigemischt, die für die speziellen Eigenschaften des Öls verantwortlich sind.

Die Qualitätsnorm der "Association of Petrol Industries", kurz API, unterscheidet eine Norm für Ottomotoren (S) und eine zweite für Dieselmotoren (C). Als Standard gelten die Bezeichnungen SG / CE, SH / CE oder SJ / CF, wobei der zweite Buchstabe fortlaufend für die Qualitätsnormen steht. Zum Beispiel erfüllt also CF eine höhere Norm als CE.

Ein hochwertiges Öl ist in der Regel sehr viel haltbarer als ein schlechteres und müsste daher theoretisch nicht so oft gewechselt werden. Es sollten aber im Bezug auf die Wechselintervalle unbedingt die Vorgaben des Fahrzeugherstellers beachtet werden.




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