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Hybridfahrzeuge




Ein Hybridantrieb bezeichnet eine Kombination von mindestens zwei verschiedenen Antriebsarten. Die größte Gruppe hybrider Fahrzeuge sind Automobile, deren Verbrennungsmotor mit verschiedenen Kraftstoffen betrieben werden kann. Dabei kann während der Fahrt zwischen Benzin und Erd-, Biogas oder Flüssiggas umgeschaltet werden.

Dieselfahrzeuge, die den Kraftstoff Pflanzenöl verwenden, setzen zum Teil auch ein Zweitanksystem ein. Der normale Dieselkraftstoff wird dort verfügbarkeitsabhängig bzw. während der Warmlaufphase genutzt.

Die zukunftsträchtige Wasserstofftechnologie für den Fahrzeugantrieb befindet sich noch im Laborstadium. Erste Prototypen verwenden schon Benzin oder Wasserstoff. Einige Pkw-Hersteller bieten kombinierte Verbrennungsmotoren mit zusätzlichem Elektroantrieb an. Hybridfahrzeuge mit kombiniertem Verbrennungs-/Elektroantrieb schalten bei Stadt- oder Staufahrten automatisch auf den Elektroantrieb um. Fährt man schneller (Landstrassen, Autobahn etc.) schaltet man wieder auf den kräftigeren Verbrennungsantrieb um.

Für den Elektroantrieb befindet sich im Hybridfahrzeug eine zusätzliche Batterie, die die Versorgung des E-Motors mit Strom übernimmt. Diese lädt sich über einen vom Verbrennungsmotor angetriebenen Generator auf. Ist die Batterie z.B. bei langen Staufahrten vorzeitig entladen, kann auf den Verbrennungsantrieb umgeschaltet werden.

Die Vorteile sind: effizienter Elektroantrieb im Stau und Stadtverkehr ohne direkte Emissionen, kein Energieverbrauch im Stand beim E-Antrieb, jedoch gewohnte Leistung im Verbrennungsantrieb (Landstrasse, Autobahn).Die Kraftstoffersparnis beträgt bis zu 15% (häufiger Stadtverkehr). Nachteile sind höheres Leergewicht aufgrund der schweren zusätzlichen Batterien, sehr aufwendige Motorenkonstruktion und Komplexität, nicht zu vergessen die hohen Anschaffungskosten.




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