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Freie Autowerkstatt




Immer wieder taucht die Frage auf, ob die freien Autowerkstätten mit den Vertragswerkstätten mithalten können. Stiftung Warentest kann dies nach einem umfangreichen Test nur bejahen. Man kann also ohne weiteres auf eine freie Autowerkstatt zurückgreifen, denn diese stehen den Vertragswerkstätten in nichts nach. Heutzutage sind freie Werkstätten eine empfehlenswerte und vor allem preiswerte Alternative für alle, die ein Auto besitzen.

Bei den freien Autowerkstätten sind die Preise für die Inspektionen meist merklich geringer, als in den Markenwerkstätten und auch der Service kann sich sehen lassen. Jedoch wird grundsätzlich empfohlen, vor jedem Check den Inspektionsumfang genau zu erfragen und dabei zu ermitteln, ob die Arbeit nach Herstellervorgaben erfolgt. Zudem sollte nach dem voraussichtlichen Preis gefragt und zur Sicherheit ein Preislimit schriftlich festgelegt werden. Zusätzlich sollte immer eine Auftragbestätigung in schriftlicher Form vorliegen, in der festgehalten ist, dass Zusatzarbeiten erst nach Rücksprache und Genehmigung des Kunden ausgeführt werden.

Ebenso kann es sehr sinnvoll sein, ein Auto schon vor einem Werkstattbesuch von einem unabhängigen Fachmann untersuchen zu lassen. Solche Checks werden z.B. vom ADAC angeboten und kosten um die 60 Euro, die im Zweifelsfall eine gute Investition sind. Nach einem solchen Check kann mit der freien Werkstatt dann eine Auflistung der nötigen Arbeiten aufgestellt werden und das mit den jeweiligen Preisen. Wird diese Auflistung von Werkstatt und Kunde unterschrieben, kann man sicher sein, dass keine weiteren Kosten auf den Kunden zu kommen.

Gerichte haben nämlich bei Überschreitungen bisher so entschieden, dass die Werkstatt den Hammer fallen lassen muss, wenn der Preis der Reparatur über 15% des vereinbarten Preises hinaus geht. Bei dieser Auflistung ist es ernorm wichtig, dass die Arbeiten detailliert beschrieben werden. Es reicht nicht „Bremsen“ hinten“, wenn es lediglich um die Bremsbeläge geht.

Eine seriöse freie Autowerkstatt erkennt man auch daran, dass für ältere Autos sog. „zeitwertgerechte Reparaturen“ angeboten werden. Hierbei werden günstige Gebrauchtteile verbaut, außer es handelt sich um wichtige Autoteile wie Bremsen.




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