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Domstrebe
Eine Domstrebe ist ein massives Konstrukt aus Aluminium oder Stahl, welches im
Motorraum die beiden Federbeindome verbindet.
Federbeindome sind die beiden höckerförmigen Stützpunkte im Motorraum unter denen
sich die Federn bzw. Stoßdämpfer befinden. Domstreben bewirken eine Versteifung
der Karosserie welche bei vielen Autos aufgrund konstruktionsbedingter Umstände
nicht gegeben ist.
Eine Domstrebe verhindert also die torsionsartige Verwindung und macht somit das
Auto steifer, was zur Folge hat, dass das Auto sich direkter lenken lässt und man
auch ein besseres Fahrgefühl aufgrund verbesserter Straßenlage bekommt.
Domstreben aus Aluminium haben den klaren Vorteil, dass sie sehr leicht sind, jedoch
ist Aluminium im Vergleich zu Stahl nicht ganz so fest. Man sollte also schauen
welche Anforderungen man hat. Für viele ist natürlich auch der optische Faktor entscheidend,
denn es steht einem frei, ob man sich für eine verchromte oder in Wagenfarbe lackierte
Domstrebe entscheidet.
Den Nachteil einer Domstrebe erkennt man oftmals erst dann, wenn es zu einem Unfall
kommt. Aufgrund der Verbindung der Federbeindome kommt es bei einem leichten seitlichen
Aufprall oft zu einer parallelen Verformung der gegenüberliegenden Karosserie. So
wird aus einem scheinbar leichten Schaden am vorderen Kotflügel ganz leicht ein
ebenso großer Schaden am gegenüberliegenden Kotflügel.
Das erhöht natürlich die Reparaturkosten und senkt den Marktwert des Autos. Solch
ein Zufall ist jedoch eher die Seltenheit, doch für einige ist das sicherlich ein
Punkt der persönlich gegen eine Domstrebe spricht.
Sollte man sich für eine Domstrebe entscheiden, so bekommt man in der Preisklasse
zwischen 100 und 150 Euro eine Riesenauswahl geboten. Namhafte Hersteller sind zu
bevorzugen, da die Passgenauigkeit bei Billigware oft zu Wünschen übrig lässt.
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