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Benzinverbrauch




Für die Höhe des Benzinverbrauchs sind viele Komponenten ausschlaggebend. Von außen her hängt der Benzinverbrauch vom Luftwiderstand und vom Rollwiderstand ab. Große Flächen bedeuten einen hohen Luftwiderstand, der mit einer höheren Geschwindigkeit sehr stark ansteigt. Die Rollwiderstand ist vom Reifentyp und vom Luftdruck sowie vom Autogewicht abhängig. Je höher der Luftdruck der Reifen ist, desto niedriger ist der Widerstand.

Jedoch kommt der Benzinverbrauch am meisten auf die Fahrweise an. Häufiges Bremsen und das unnötige Fahren in niedrigen Gängen wirkt sich grundsätzlich negativ auf den Benzinverbrauch aus. Zudem sollte man das Warmlaufen im Stand vermeiden und den Motor erst dann starten, wenn man direkt losfahren möchte. Besonders im Winter kommt der Motor nur sehr langsam auf Betriebstemperatur und benötigt beim Warmlaufen sehr viel Sprit.

Beim Starten des Motors sollte man auch kein Gas geben. Beschleunigt man mit viel Gas und schaltet dann früh in den höheren Gang, kann man sehr viel Sprit sparen. Bei weniger als 2000 Umdrehungen in den nächsten Gang schalten spart am meisten Benzin.

Ist das gewünschte Tempo erreicht, sollte man möglichst in einem hohen Gang fahren, sodass man bei Tempo 50 ruhig den fünften Gang wählen kann. Hiermit spart man bis zu zwei Liter auf 100 Kilometer.

Ebenfalls auf den Benzinverbrauch wirkt sich eine vorausschauende Fahrweise aus, bei der man Beschleunigungen vermeidet, wenn ein Hindernis wie z.B. eine rote Ampel in Sicht ist. Nach Angaben des ADAC kann bei einer vorausschauenden Fahrweise, bei einer durchschnittlichen Kilometerleistung rund 220 Euro gespart werden.

Des weiteren sollte man die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs nicht ausnutzen. In der Endgeschwindigkeit bringt ein voll durchgetretenes Gaspedal recht wenig, jedoch ist der Benzingverbrauch enorm. Bleibt man mindestens 20% unter der Höchstgeschwindigkeit und fährt mit einem konstanten Tempo, hat man den geringsten Verbrauch.




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