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Alufelgen
Einst entwickelt für den Rennsport, gibt es mittlerweile Alufelgen in
Hülle und Fülle. Ob ein-, zwei- oder dreiteilig, ob Sternen- oder
Speichenform oder mit einem individuellen Schnittmuster. Von klassisch
elegant bis zu sportlich extrovertiert, für jeden Geschmack und
Geldbeutel sind Alufelgen auf dem Markt erhältlich.
Aber was haben Alufelgen für einen Nutzen, außer dass sie schön
anzusehen sind? Gibt es auch Nachteile oder sind sie generell besser als
klassische Stahlfelgen?
Von der Sportfahrersicht her, machen Alufelgen am meisten Sinn, je
leichter und luftiger diese sind. Grund: Die ungefederten Massen, die
vor allem das Fahrverhalten in Kurven beeinflussen, sinken und die
Bremsen werden besser gekühlt.
Jedoch muss man auch bedenken, dass Alufelgen in der Regel mehr
Pflegeaufwand als Stahlfelgen mit sich bringen. So lagert sich der
Bremsstaub immer schnell auf den Felgenrändern ab und verwandeln, bei
Vielfahrern, innerhalb kurzer Zeit eine silberne Felge in ein graues
etwas. Auch Bordsteinrempler verzeihen einen Alufelgen nicht so leicht
wie die Stahlfelge.
Bei Alufelgen ist es deshalb besonders wichtig, gerade bei Park- und Wendemanövern genau
schauen, ob der Platz ausreicht oder die Felge eventuell am Bordstein
schleifen könnte.
Auch im Winter können Alufelgen beschädigt werden, und zwar dann, wenn die
schützende Oxid- oder Lackschicht schon angegriffen ist.
Kommt Streusalz mit dem Aluminium in Verbindung, setzt ein
Oxidationsprozess ein, was unschöne Flecken auf der Felge hinterlässt.
Wer diese Punkte beachtet, wird auch nach einigen Jahren noch Spaß mit
seinen Alufelgen haben.
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