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Allrad Antrieb




Fast alle Pkw-Hersteller bieten ihren Kunden Allrad-Fahrzeuge an. Dabei handelt es sich in der Regel nicht nur um die klassischen "Offroader" sondern zunehmend auch um Fahrzeuge, die für den herkömmlichen Straßenverkehr ausgelegt sind. Im Vordergrund steht dabei die Verbesserung der Fahreigenschaften und die Erhöhung der Sicherheit bei schlechten Fahrbahn- und Witterungsverhältnissen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Formen des Allradantriebes:

Permanenter Allradantrieb:

Hierbei werden alle Räder der Achsen ständig angetrieben, d.h. die Kraft des Motors wird in Verhältnis 40 : 60 auf die Vorder- und Hinterachse verteilt.

Zuschaltbarer Allradantrieb:

Im Normalbetrieb werden die Räder der Hinterachse angetrieben. Bei Notwendigkeit wird die Kraft über ein manuell schaltbares Zusatzgetriebe auch auf die Vorderachse im Verhältnis 40 : 60 verteilt.

Diese Antriebsformen findet man bei Offroadfahrzeugen und vielen SUV´s. Das Brems- und Lenkverhalten ist teilweise schlechter als bei herkömmlichen Fahrzeugen.

Automatisch bedarfsgesteuerter Allradantrieb:

Diese Form wird bei front- oder heckgetriebenen Pkw, Van und Kleinbussen optional angeboten. Entsprechend der Fahrbahnbedingungen, wird dabei die Motorkraft auf alle Achsen oder auf einzelne Räder in einem optimalen Verhältnis automatisch verteilt.

Ziel ist es, ein Festfahren des Fahrzeuges zu verhindern. Auch unter den schlechtesten Fahrbahnbedingungen soll das Auto über Vortrieb verfügen, und somit lenkbar bleiben. In Verbindung mit anderen elektronischen Fahrhilfen bietet dieses Antriebskonzept im Grenzbereich der Fahrstabilität mehr Sicherheit.

Die Verantwortung des Fahrzeugführers für eine vorausschauende und angepasste Fahrweise nehmen diese Systeme aber nicht ab.

Die Kosten

Allradgetriebene Fahrzeuge sind in der Anschaffung und bei der Versicherung teurer als herkömmlich angetrieben Pkw. Der Unterschied gilt auch für die Kraftstoffkosten und die Aufwendung für Wartung und Instandsetzung.




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